Medienwirksame Aktion der GBS

Der "Sterbeklempner" vor der Paulskirche in Frankfurt/M.

Der "Sterbeklemptner" vor der Paulskirche in Frankfurt/M.
Der "Sterbeklemptner" vor der Paulskirche in Frankfurt/M.

BERLIN. (hpd) Nachdem gestern bereits Spiegel-Online auf den Offenen Brief der 180 Ärzte hingewiesen hat, die sich für eine ärztliche Freitodbegleitungen aussprechen, wurden die Besucher des Ärztetages in der Frankfurter Paulskirche vom "Sterbeklempner" empfangen. 

Die Kunstaktion "Sterbehilfe à la Montgomery" wurde von der Giordano Bruno Stiftung initiiert, die Figur des "Sterbeklempners" vom Beiratsmitglied Jacques Tilly entworfen und gebaut.

"Montgomery ist immer wieder mit unsäglichen Aussagen aufgefallen" sagte Uwe-Christian Arnold in einem Spiegel-Interview. "Erst kürzlich habe er gesagt, dass Suizidbegleitung auch von 'Klempnern' erledigt werden könne. Damit mache er das Anliegen der betroffenen Patienten lächerlich und schade dem Ansehen des Berufsstands."

Diese unmögliche Aussage des Ärtzekammerpräsidenten im vergangenen Dezember war der Auslöser für die Kunstaktion, die in den kommenden Tagen weiterhin in Frankfurt präsent sein wird.

Kommentare (2)

David (nicht überprüft)

Di. 12 Mai 2015 - 19:21

eine Frage, wie lange steht der Wagen vor der Paulskirche. Dann würde ich morgen mal vorbeischauen (13.Mai)

edgard (nicht überprüft)

Fr. 15 Mai 2015 - 13:35

Da fällt mir ein Satz aus dem Programm eines Kabarettisten ein den ich vor einiger Zeit im TV sah (Ich denke es war Volker Pispers):
"Warum regen wir uns eigentlich über die Toten des 9/11 auf? Das schafft der Hartmannbund während einer Streikpause..."
Nur gut daß viele Ärzte anders denken als Montgomery und seit längerem seinen Rücktritt fordern.

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