Der Bischof Prof. Dr. Martin Hein von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Alle sollen für den Kindergarten zahlen, aber nur evangelische Christen ihn nutzen dürfen.
Ungarns Bevölkerung umfasst knapp zehn Millionen Menschen, mit leicht rückgängiger Tendenz. Jede Frau bekommt im Schnitt etwa 1,45 Kinder. Das reicht Ministerpräsident Viktor Orbán nicht. Ähnlich wie in Italien, möchte er mit finanziellen Anreizen die Geburtenrate steigern.
Am Freitag kamen 25.000 Menschen zum allfreitäglichen Schulstreik fürs Klima. Es hatte sich ein prominenter Gast angekündigt: Greta Thunberg, die Gründerin der Bewegung. Mit Spannung wurde ihre Rede erwartet. Mittlerweile sind es nicht mehr nur Schüler, die an den Demonstrationen teilnehmen, längst beteiligen sich auch ältere Generationen. Und einige von ihnen versuchen, die erfolgreiche Bewegung zu nutzen, um ihre eigenen Themen zu platzieren.
Nach einer Häufung von Masernfällen verhandelt die Große Koalition über eine Masern-Impfpflicht. Sowohl SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach als auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) befürworten eine solche Regelung für Kinder.
Impfentscheidungen sind zu schwierig und schwer wiegend, um sie dem Bauchgefühl zu überlassen. Natalie Grams fragt: Warum verzichten trotzdem viele auf jeden Expertenratschlag?
Die Masern sind wieder auf dem Vormarsch, trotz gestiegener Impfraten. Auch auf den Philippinen und in den USA gibt es einen Ausbruch. Der Grund: Impfskeptizismus. Deutschland bildet dabei eine Ausnahme: Hier waren die Zahlen im vergangenen Jahr rückläufig.
An der Richard-Grundschule in Berlin-Neukölln haben mehr als 200 Kinder über Wochen eine Ausstellung vorbereitet, die sie gestern präsentierten. Die Kinder haben sich im Unterricht mit verschiedenen Fragen auseinandergesetzt, die die Erde und unser menschliches Leben auf der Erde betreffen. Bewusst wurde dabei der Heimatbegriff, frei von nationalen Interessen, genutzt.
Jedes fünfte Kind in Deutschland erlebt Armut täglich und unmittelbar. Materielle Armut ist der zentrale Risikofaktor für ein gutes Aufwachsen. Sie wirkt sich entscheidend auf die Zukunfts- und Bildungschancen aus: Kinder aus armen Verhältnissen sind sozial häufiger isoliert, gesundheitlich beeinträchtigt und in ihrer gesamten Bildungsbiografie deutlich belasteter als Kinder in gesicherten Einkommensverhältnissen.
Sie sind unerwünscht und offiziell weiß niemand von ihnen. Manche werden abgetrieben, andere fühlen sich allzeit verleugnet: Priesterkinder. Einige Tausend sollen Schätzungen zufolge in Deutschland leben. Tomek ist ein solches Priesterkind.
Über dreißig Jahre lang wurden in Spanien unter tatkräftiger Beteiligung der katholischen Kirche Eltern ihre Neugeborenen geraubt und an Adoptiveltern vermittelt. Ein Arzt, der maßgeblich in den Babyhandel verwickelt war, wurde nun von einem spanischen Gericht freigesprochen. Nicht wegen erwiesener Unschuld, sondern weil die Verbrechen nach Auffassung des Gerichts verjährt sind.
Konfessionelle Träger stellen derzeit mehr als die Hälfte aller nichtstaatlichen Kitaplätze. Bislang hatten kleinere gemeinnützige oder privatgewerbliche Anbieter bundesweit kaum eine Chance, sich gegen das "bilaterale Kartell" des Staates und der großen Wohlfahrtsverbände durchzusetzen. Mit der am Mittwoch erfolgten Gründung des "Deutschen Kitaverbandes", der sich für freie, unabhängige Träger einsetzt, könnte sich dies ändern.
Nach Überprüfung durch die Behörden wurde im ostindischen Bundesstaat Jharkhand sieben katholischen Kinderheimen der von Mutter Teresa gegründeten Missionarinnen der Nächstenliebe die Lizenz entzogen. Bereits im Juni dieses Jahres hatten Verhaftungen wegen des Verdachts auf Kindesverkauf in den Einrichtungen der Ordensschwestern für Aufsehen gesorgt.
Im ostafrikanischen Kenia sind etwa 80 Prozent der Menschen christlichen Glaubens. Davon sind etwa 20 Prozent katholisch. Priester, die die Gläubigen betreuen sollen, sind ans Zölibat gebunden. Trotzdem haben einige von ihnen Kinder. Eine DNA-Untersuchung soll in Kenia nun zeigen, welche Kinder von katholischen Priestern abstammen.
Eine Frau, die bei dem von Mutter Teresa aufgebauten Orden "Missionarinnen der Nächstenliebe" in Indien tätig ist, wurde verhaftet, weil sie ein 14 Tage altes Baby verkauft haben soll. Dies berichtet die BBC mit Berufung auf die indische Polizei.
Der Autor und Psychologe Colin Goldner ist in säkularen Kreisen vor allem durch seine religions- und esoterikkritischen Arbeiten bekannt. Nun hat er sein erstes Kinderbuch verfasst – eine Zookritik: "Lotte Siebengescheit geht in den Zoo – und findet’s gar nicht toll". Sabine Hufnagl hat sich mit dem Autor über sein neues Werk unterhalten.