Rundfunk/Radio

Radiostudio

Das Aus für "Cosmo"-Radio

Bei Netzpolitik.org nennt Markus Reuter die Abschaffung des einzigen mehrsprachigen ARD-Radiosenders Cosmo eine "demokratische Bankrotterklärung". Dem Multi-Kulti-Radiosender soll zum 1. April 2027 der Stecker gezogen werden. An seine Stelle soll ein weiterer der vielen austauschbaren Popmusiksender treten.

Gesa Birkmann

Wie wichtig ist die säkulare Gesellschaft zur Umsetzung von Frauenrechten?

Was hat Säkularismus mit Feminismus zu tun? Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen der Agenda der bayerischen "Atheisten" und einer Frauenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin? Gislinde Nauy, stellvertretende Vorsitzende des Bund für Geistesfreiheit Bayern und selbst seit Jahren feministisch aktiv, sprach mit Gesa Birkmann, einer Frau aus der neuen Dreier-Spitze von Terre des Femmes, über gemeinsame Ziele ihrer Arbeit. Was dabei herauskommt, wenn zwei kluge Frauen ihre feministische Expertise vereinen, ist am kommenden Sonntag um 6:45 Uhr auf BR2 zu hören.

Selbstbestimmt bis zuletzt

Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) Bayern veröffentlicht zweimal im Quartal die Sendung "Menschsein". Die Sendungen werden von BR 2 innerhalb des Formats "Positionen" ausgestrahlt. An diesem Sonntag um 6:30 Uhr erscheint die neueste Folge.

Der Streit um den Rundfunk – nur eine Mediendebatte?

Es ist mal wieder so weit: Der Frust über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bricht sich Bahn. Auslöser der aktuellen Debatte sind kritische Äußerungen des Moderators und Schauspielers Hugo Egon Balder, der den öffentlich-rechtlichen Rundfunk jüngst als "überteuert, selbstverliebt und realitätsfern" bezeichnete. Er bemängelte, dass ARD und ZDF ihren Informationsauftrag zunehmend mit Eventshows und seichter Unterhaltung verwässerten und sprach von einem "System, das sich selbst genügt".

Bund für Geistesfreiheit München kritisiert Dominanz von CSU und Kirchen im Rundfunkrat und seinen Ausschüssen

Seit der Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens durch die Kanzlei Westpfahl Silker Wastl ist der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Das hängt vor allem mit dem Vorsitzenden des Rundfunkrats Dr. Lorenz Wolf zusammen. Ihm wird im Missbrauchsgutachten vorgeworfen, Missbrauchsfälle im Erzbistum vertuscht zu haben. Der Bund für Geistesfreiheit München (bfg München) nimmt die öffentliche Diskussion zum Anlass und fordert eine Reform des zentralen Entscheidungs- und Kontrollgremiums im BR und die überfällige Anpassung an gesellschaftliche Realitäten - angefangen beim Vorstand des Rundfunkrats und bei den Ausschüssen.