Kritikwürdige Berichte des WDR in Fernsehen und Internet über den diesjährigen Ketzertag in Dortmund (der hpd berichtete) erforderten zur Schadensbegrenzung das besondere Engagement von RiR (Religionsfrei im Revier). Das Drama scheint einvernehmlich beendet.
Kann der Einzelne etwas gegen den Klimawandel tun? Und wenn ja, was? – Es sind häufig die kleinen Dinge, die scheinbar unscheinbaren Handlungen, mit denen jeder Einzelne kleine Veränderungen erreicht. Zum Beispiel auch, in dem man seine Ernährung hinterfragt.
Sind Verschwörungstheorien im Aufwind oder waren sie schon immer da? Wie gefährlich sind sie? Wie ist der richtige Umgang mit ihnen? Sollen wir sie ignorieren? Widerlegen? Oder ist sogar Toleranz angesagt, weil Verschwörungstheoretiker manchmal auch echte Verschwörungen aufdecken könnten?
Am vergangenen Freitag wurde weltweit anlässlich des "Internationalen Gedenktages für die Opfer der Wachtturm-Organisation" auf Grund- und Menschenrechtsverletzungen bei den Zeugen Jehovas aufmerksam gemacht. So auch im Zentrum Berlins.
"Skeptics in the Pub", das bedeutet: Wissenschaft bei Gerstensaft. Wer hätte da nicht Lust auf ein kühles Bier? Serviert in einem Glas, das vor Ihren Augen mit einer Klobürste gereinigt wurde. Nicht? Obwohl Sie zusehen konnten, wie man die Bürste dafür direkt aus der Originalverpackung genommen hat? Wem trotzdem der Appetit auf den Gerstensaft vergangen ist, der reagiert nicht rational. Dennoch lässt sich solch eine Abneigung nicht einfach ausschalten.
"Auf dem Boden der Realität liegt nicht genug Konfetti", sagt der Psychologe Axel Ebert. Als Kommunikations-Berater und "Bullshit Buster" geht er der Frage nach, warum sich unsinnige Erklärungen wider alle Vernunft so hartnäckig behaupten. Auf der SkepKon, dem größten skeptischen Wissenschaftsevent im deutschsprachigen Raum, präsentierte er als einer von vielen Referenten Ansätze zur Erklärung.
In Dortmund fand vergangene Woche der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Auf dem Messegelände "Westfalenhallen" richtete sich der Kirchentagsveranstalter mit einem bunten Standangebot an die Gläubigen. Ungläubige hingegen versetzte dieses Angebot eher ins Staunen. Ein Erlebnisbericht von Ingo Eitelbach.
Kurz vor Ende des Kirchentags bieten die Ungläubigen Dortmunds noch einmal alles auf, was sie haben. Am heutigen Samstag jagt eine säkulare Alternativveranstaltung die nächste.
Neben dem Ketzertag beginnt heute in Dortmund eine weitere gottlose Veranstaltungsreihe: Der Humanistentag. Währenddessen ist das Interesse der Einheimischen am Kirchentag eher mäßig.
In Dortmund geht der Kirchentag weiter – und ebenso der säkulare Protest. Doch in der Behandlung von Säkularen und Religiösen seitens der Ordnungskräfte zeichnen sich Unterschiede ab.
Es ist wieder mal soweit: Der diesjährige Kirchentag hat begonnen. Und wieder wirft sich unsere Redakteurin Daniela Wakonigg ins christliche Getümmel, um in ihrem "Tagebuch einer Ungläubigen" über jene Dinge zu schreiben, die in den meisten Medienberichten um das Event unerwähnt bleiben.
In Dortmund beginnt heute der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag. Wie jeder Kirchen- und Katholikentag wird auch dieses christliche Event wieder mit öffentlichen Geldern in mehrfacher Millionenhöhe gesponsert.
Die GWUP-Konferenz SkepKon fand dieses Jahr in Augsburg statt. Bei dem größten Event für Wissenschaft und kritisches Denken standen vom 30. Mai bis 1. Juni Vorträge aus einem breiten Themenspektrum auf dem Programm, angefangen mit dem Wissenschaftsevent "Skeptical".
Am Mittwoch beginnt in Dortmund der Evangelische Kirchentag. Doch die Christen bekommen Konkurrenz, denn zeitgleich findet auch der "Ketzertag Dortmund 2019" statt, der das Thema Religion sowie die staatliche Privilegierung der Kirchen kritisch beleuchten wird.