An mehreren Orten fanden am vergangenen Karfreitag Protestveranstaltungen gegen die Regelungen an Stillen Feiertagen statt. Ob eigentlich verbotene Filmvorführung oder Tanz trotz Tanzverbots: Die Veranstalter zeigen sich allesamt zufrieden.
Sowohl der Bund für Geistesfreiheit München als auch diverse Regionalgruppen der Giordano-Bruno-Stiftung protestieren an diesem Osterwochenende einmal mehr gegen die Bevormundung durch die Kirchen. Diesen gelingt es – mit staatlicher Unterstützung durch die Feiertagsgesetzgebung – noch immer, ihre für richtig gehaltene Lebensweise jedem aufzudrängen. Dagegen wird in einigen Städten getanzt. Und in Bochum wieder zum gemeinsamen "Brian"-Schauen eingeladen.
Die "Initiative Edith Jacobson" probte am 10. April in der Bundeshauptstadt Berlin die Umbenennung des drei Kilometer langen Hindenburgdamms in Edith-Jacobson-Damm. Hierzu schrieb der Aktionskünstler Wolfram Kastner einen Text, den der hpd in voller Länge veröffentlicht.
Das Kulturforum der Stadt Haßfurt hatte zur Feier von Karlheinz Deschner eingeladen und 70 Menschen kamen in die kleine Stadthalle. Deschner, Schriftsteller, Aufklärer, Provokateur, wäre am 23. Mai 2024 100 Jahre alt geworden. Und die Haßfurter freunden sich immer mehr mit dem "Außenseiter" an.
Nikil Mukerji, Autor, Philosoph, Skeptiker und Privatdozent, befasst sich mit einem gesellschaftlichen Phänomen, das sogar in der Philosophie unter dem Begriff Bullshit läuft. Was ist das? Und was ist dagegen auszurichten?
Der Einstieg manch einer Leserin oder eines Lesers in die Lektüre des Humanistischen Pressedienstes erfolgt über die Karikatur rechts oben auf der Startseite. Immer eine Zeichnung, in der Teilaspekte des realen Wahnsinns unserer Zeit mit ein paar Strichen auf den Punkt gebracht werden. Jetzt hat der hpd seinen Karikaturisten einfach mal Danke gesagt. Und zum von Ricarda Hinz und Judith Liesenfeld organisierten "Spöttertreffen" an den Sitz der Giordano-Bruno-Stiftung nach Oberwesel eingeladen.
Am morgigen Dienstag folgen gleich zwei Verhandlungstermine vor dem Landgericht Köln hintereinander, in denen Betroffene sexualisierter Gewalt eine sechsstellige Entschädigungssumme vom Erzbistum Köln fordern. Um den wegweisenden Schmerzensgeldprozessen vor dem Landgericht Köln die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen, wird die Aktionsgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) "11. Gebot" mit dem "Hängemattenbischof" heute und morgen vor Ort sein.
Der Züricher Zoo will einen alten Gorillamann einschläfern, da er gesundheitliche und soziale Probleme habe und sich ausreichend fortgepflanzt habe. Das Great Ape Project (GAP) kritisiert dieses Vorhaben.
Ein breites Bündnis aus feministischen und stadtpolitischen Initiativen, Gewerkschaften und Verbänden ruft morgen zur Demonstration "feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich" auf. Ziel ist es, ein starkes Zeichen für Gleichstellung, Geschlechter- und Verteilungsgerechtigkeit, die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und gute Arbeit zu setzen.
Der Bund für Geistesfreiheit München freut sich über den Verhandlungstermin am Aschermittwoch, einem sogenannten Stillen Tag in Bayern, an dem zwar in Bayern nicht getanzt und gefeiert werden darf, aber von Parteien ohne weiteres der politische Gegner herabgewürdigt werden kann.
Je schlechter die Zeiten, desto besser die Satire: Stolze vierzehn politische Mottowagen hat das Team um den Bildhauer und Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung Jacques Tilly diesmal auf die Straße gebracht – ein neuer Rekord. Stoff genug gab es wahrlich.
Kurt Tucholsky schrieb 1922 in einem Brief an Herbert Ihering: "In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht." Daran hat sich ein Jahrhundert später noch immer nicht viel geändert.
Marcus Bensmann von der Recherche-Plattform "Correctiv" analysierte in Düsseldorf die Ziele und Methoden der AfD. Auf Einladung des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes (DA!) zeichnete er ein bedrohliches Bild.
Am vergangenen Samstag referierte der Jurist Robert Suermann beim "Arbeitskreis Selbstbestimmtes Sterben" in Oldenburg über die Frage, ob es einer Neuregelung der Suizidhilfe bedarf. Der Veranstaltungsraum im Kulturzentrum PFL war mit Zuhörern reichlich gefüllt. Dem Vortragenden gelang es, ein umfangreiches juristisches und ethisch schwieriges Thema für die Besucher interessant zu gestalten.
Vergangenen Mittwoch wurde die Veranstaltungsserie des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) zum Thema Schwangerschaftsabbrüche fortgesetzt. Während es in der ersten Veranstaltung vorrangig um Abbrüche innerhalb der ersten zwölf Wochen einer Schwangerschaft ging und der damit verbundenen Abwägung zwischen dem Frauenrecht einerseits und einem Fötenschutz andererseits, wurde am 29. Januar über Spätabbrüche diskutiert. Ein Thema, über das außerhalb einer kleinen Gruppe von (meist weiblichen) Menschen kaum etwas bekannt ist.