Im November 2018 fand in Stuttgart das Zukunftssymposium "Mensch bleiben im Maschinenraum" statt, bei dem es eine Podiumsdiskussion zum Thema "Humanismus versus Transhumanismus" zwischen Michael Schmidt-Salomon (Sprecher und Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung) und Bernd Vowinkel gab. Der hpd dokumentiert (in zwei Teilen) die dabei vorgestellten Thesen von Bernd Vowinkel.
Erst das "Gute-Kita-Gesetz", nun das "Starke-Familien-Gesetz": Mit den neuen Regelungen will Familienministerin Giffey die Kinderarmut in Deutschland bekämpfen. Laut Kinderschutzbund waren 2018 bereits rund 4,4 Millionen Kinder in Deutschland von Armut betroffen.
Heute vor hundert Jahren wurde Rosa Luxemburg brutal ermordet. Sie gilt nicht nur der politischen Linken als eine historische Lichtgestalt. Doch war sie auch eine demokratische Sozialistin? Der Blick auf ihre Einstellungen und Handlungen erweckten daran Zweifel.
Ein französischer Schüler behauptet, Texte aus der Bibel und dem Koran in eine DNA-Sequenz umgewandelt und sich diese selbst injiziert zu haben. Nach eigenen Aussagen habe er damit ein Zeichen des Friedens zwischen Religion und Wissenschaft setzen wollen.
In einem Vortrag im Humanistischen Salon Nürnberg Anfang Dezember wünschte sich der Molekularbiologe Franz Klebl für die Pflanzenzucht einen neuen Risiko-Diskurs mit der Überprüfung überkommener Denkmuster. Für CRISPR im Menschen plädierte er jedoch für die Verteidigung bestehender ethischer Grenzen.
Er sieht nur Schwarz und Weiß, steckt den Kopf in den Boden, und früher oder später wird er ordentlich Probleme mit dem Klimawandel kriegen. Wer jetzt an den US-Präsidenten Donald Trump denkt, liegt nicht ganz falsch – obwohl nicht von einem Menschen, sondern von einer neu entdeckten Amphibien-Art die Rede ist.
Postmodernes Denken zeichnet sich durch Skepsis gegenüber Rationalismus und universellen Werten aus. In einem Vortrag in Nürnberg Mitte November sprach der emeritierte Informatikprofessor Bernd Schmidt über die negative Wirkung dieser Skepsis auf Wissenschaft und Gesellschaft.
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Erinnern Sie sich noch an die royale Hochzeit in England, als sich Meghans Ex vom Dach der Hochzeitskirche abseilte und einen Boxkampf mit dem Bräutiam Prinz Harry lieferte? Nicht zu vergessen der Fußball-Weltmeistertitel für Jogis Jungs und der Papagei, der eine Bank ausraubte.
Wird die Menschheit von reptilienartigen Wesen regiert? Vergiften uns die Herrschenden mit Chemikalien, die von Flugzeugen versprüht werden? Wird die Weltgeschichte von geheimen Kräften gesteuert? Bernd Harder befasst sich in seinem neuen Buch "Verschwörungstheorien" mit denjenigen, die auf solche Fragen mit "Ja" antworten.
Wenn demnächst wieder Schnee fällt, können Sie es selbst ausprobieren: Formen Sie einen Schneeball, legen ihn auf eine Zeitung und halten die Flamme eines Feuerzeugs daran. Dann schmilzt er, meinen Sie? Tut er nicht, sondern verwandelt sich in eine schwarze Masse. Seltsam, oder?
Ob autonom fahrende Autos, Pflegeroboter, Sprachassistenten auf dem Smartphone oder Social Bots – Künstliche Intelligenz ist keine Science-Fiction, sondern übt schon jetzt großen Einfluss auf unser Leben aus. Beim "Stuttgarter Zukunftssymposium" wurden Risiken und Chancen der Zukunftstechnologie ausgelotet.
Der Roboter InSight der NASA landete gestern auf dem Mars, um dort Grabungen bis zu fünf Meter Tiefe vorzunehmen. Dadurch soll unter anderem in Erfahrung gebracht werden, woraus der Kern des Mars besteht und wie sich terrestrische Planeten vor über 4 Milliarden Jahren formten.
Einen Tag vor dem internationalen "Human Genome Editing"-Gipfel ließ der Wissenschaftler He Jiankui in China verkünden, zwei von ihm mittels "Genschere" veränderte Zwillingsmädchen seien geboren worden und dabei so gesund wie andere Babys. Die Genveränderung habe sie gegen HIV immunisieren sollen. Die Nachricht wirft nicht nur wissenschaftliche, sondern auch ethische Fragen auf.
Einer internationalen Gruppe von Astronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg ist es gelungen, beim nur sechs Lichtjahre entfernten Barnards Stern einen Planeten nachzuweisen, der gut drei Mal so viel Masse wie die Erde aufweist und ähnlich kalt ist wie der Saturn.