Weltweit gehen junge Menschen für den Klimaschutz auf die Straße. Mehr als 19.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen nun das Anliegen der Protestbewegung.
Gurus und Partnerbörsen versprechen das große Glück, und im Märchen erlangt man es, wenn man die Königstochter heiratet – oder allen Besitz abgibt. Aber was ist das überhaupt, Glück? Und weshalb gelingt es manchen Menschen besser als anderen, mit Schicksalsschlägen zurechtzukommen? Solchen Fragen geht das Symposium Kortizes nach, das vom 12. bis 14. April in Nürnberg stattfindet.
US-amerikanische Wissenschaftler sind der Evolution wieder ein Stück weiter auf die Spur gekommen: Sie konnten in einem Versuch mit Algen nachweisen, dass sich aus einzelligen Organismen mehrzellige entwickeln können, wenn die Rahmenbedingungen es erfordern.
Wie lassen sich die Einstellungen jedes Einzelnen zu Klima- und Umweltschutz weiter verbessern? Der Sozialpsychologe Florian Kaiser ging dieser Frage in einem Vortrag mit dem Titel "Neue Fakten oder bestehende Einstellungen – was bestimmt unsere Meinung z. B. zum Klimawandel?" an der Universität Kiel nach.
Orang-Utans sind uns Menschen in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. Ihre DNA stimmt zu 97 Prozent mit unserer überein und sie verfügen über ein Langzeitgedächtnis. Dass sie darüber hinaus auch in der Lage sind, Werkzeuge je nach Situation zielführend einzusetzen, konnte ein Forscherteam der Uni Wien nun im Versuch zeigen.
In der Romantik suchten Pfarrer gerne in Steinbrüchen nach Fossilien als Beweise für Gottes wundersame Schöpfung. Dabei trugen sie naturkundliche Sammlungen zusammen, die durch Schenkung oder Erbfall häufig in den Besitz der Kirche übergingen.
Heute ist es in allen Medien zu lesen: Nach Russland, USA und China will nun auch Israel den Mond erreichen. Die Sonde Beresheet (der hebräische Name des 1. Buch Mose) hat auch unter anderem auch eine hebräische Bibel, die auf einem Träger in Münzgröße gespeichert ist, an Bord.
Mit dem am 12. Februar begangenen Darwin-Tag wird jedes Jahr dem Geburtstag des großen Naturforschers gedacht. Der britische Wissenschaftler hat im 19. Jahrhundert wesentliche Erkenntnisse über die Evolution gewonnen und damit das traditionelle Verständnis vom Leben auf der Erde und der Stellung des Menschen auf den Kopf gestellt.
Der Bioladen um die Ecke, der mit "genfreiem" Gemüse warb, hat längst dichtgemacht. Heute befriedigen die großen Supermärkte und Discounter die enorme Nachfrage nach Produkten ohne Gentechnik. Als "Frankenfood" verschrien, haben genetisch veränderte Lebensmittel einen schlechten Ruf, obgleich Wissenschaftler den Verzehr als sicher einstufen.
In einem aus Mengla, gelegen in der südwestchinesischen Provinz Yunnan, stammenden Rosettenflughund haben Forscherinnen bei Untersuchungen ein neues Virus isolieren können. Nach seinem Fundort wurde es Mengla-Virus getauft. Es ist mit den Marburg- und Ebola-Viren verwandt und nutzt das selbe Rezeptorprotein, um Zellen zu infizieren. Nach Laborversuchen ist klar, dass auch menschliche Zellen infiziert werden können und Mengla eine potentielle Zoonose ist.
In den vergangenen Jahrzehnten wurden klimatische Bedingungen nicht selten für politische Unruhen, Bürgerkrieg und Migrationsbewegungen verantwortlich gemacht – bis jetzt allerdings ohne wissenschaftliche Evidenz. Nun bestätigt eine aktuelle Studie erstmals den Zusammenhang zwischen klimatischen Bedingungen, Konflikten und Migration.
Das aktuelle Heft von "Aufklärung und Kritik" (AuK), der umfangreichen Vierteljahreszeitschrift der Gesellschaft für Kritische Philosophie Nürnberg, ist erschienen. Die Redaktion hat dem hpd wieder das Vorwort zu Verfügung gestellt.
Von der Schummelei bei der Steuerklärung bis zu den großen Korruptionsskandalen – immer wieder lügen Menschen, um sich Vorteile zu verschaffen. In experimentellen Studien wird erforscht, welche persönlichen und umweltbedingten Faktoren Menschen zu Lügnern machen. Nun wurde eine umfangreiche Metaanalyse zum Lügen durchgeführt, die Erkenntnisse aus 565 Studien zusammenfasst. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Tendenz zu Unehrlichkeit von Alter und Geschlecht abhängt.
"Es gibt in der Welt eine objektive Wahrheit, und unsere Aufgabe ist es, sie zu finden" (S. 17) – mit diesen Worten beschreibt einer der wichtigsten Denker unserer Zeit die Ziele seines Lebens. Der 1941 geborene britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins gehört zu den bekanntesten Verfechtern von Wissenschaft und Aufklärung; seine zahlreichen Bücher, Aufsätze, Vorträge etc. finden weltweit ein begeistertes Publikum, stoßen wegen ihrer z. T. atheistischen und religionskritischen Inhalte aber auch auf heftige Ablehnung.
Im November 2018 fand in Stuttgart das Zukunftssymposium "Mensch bleiben im Maschinenraum" statt, bei dem es eine Podiumsdiskussion zum Thema "Humanismus versus Transhumanismus" zwischen Michael Schmidt-Salomon (Sprecher und Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung) und Bernd Vowinkel gab. Der hpd dokumentiert (in zwei Teilen) die dabei vorgestellten Thesen von Bernd Vowinkel.