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Neuster Sündenbock für den Missbrauchsskandal: Die 68er-Revolution
Foto: Wikimedia Commons CC BY 3.0
Der gerade 92 Jahre alt gewordene Ex-Papst Joseph Ratzinger hat sich in einem Aufsatz zum Thema Missbrauchsskandal zu Wort gemeldet. Einmal mehr offenbart der Theologe seine weltfremden Ansichten, die hinter den Mauern des Vatikans und mit fortschreitendem Alter keineswegs fortschrittlicher geworden sind. Einsicht in die Probleme, die für die Krise seiner Kirche verantwortlich sind, hat er nicht. Im Gegenteil: Schuld sind die anderen. Sein Text entlarvt ihn als Ewiggestrigen, der nichts verstanden hat und der seinen Glauben und seine Kirche über das Wohl der Menschen stellt.
Der, der sich nach seinem Rücktritt aus allem heraushalten wollte, hat sich mal wieder eingemischt: Joseph Ratzinger, der 2013 als Papst zurücktrat, hat einmal mehr seinen selbstherrlichen Senf dazugegeben, um den ihn niemand gebeten hatte. Es geht um die zentrale Krise der katholischen Kirche: Den Missbrauchsskandal. Nachdem der aktuell amtierende Papst Franziskus im Rahmen des "Kinderschutz-Gipfels" im Vatikan Ende Februar bereits relativiert hatte, dass es Missbrauch ja überall gebe und im vergangenen Herbst außerdem festgestellt hatte, dass sowieso der Teufel schuld sei, kam jetzt eine neue Variante hinzu: Das Problem liegt nämlich gar nicht in den Machtstrukturen der katholischen Kirche und dem Zölibat begründet – die eigentliche Ursache ist die sexuelle Revolution von 1968, schreibt Ratzinger in einem Aufsatz für das bayerische "Klerusblatt". Nach eigenen Angaben geschah das in Absprache mit dem derzeitigen Katholikenoberhaupt.
In seinem Text, den katholisch.de im Wortlaut veröffentlichte, beschwört der zurückgetretene Papst das Bild einer von Sex und Gewalt völlig besessenen Gesellschaft, er spricht von einem "seelischen Zusammenbruch". Er schildert für ihn verstörende Erlebnisse, zum Beispiel habe er 1970 einmal in Regensburg Werbeplakate "mit zwei völlig nackten Personen (…) in enger Umarmung" gesehen. Und das an Karfreitag! "Zu den Freiheiten, die die Revolution von 1968 erkämpfen wollte, gehörte auch diese völlige sexuelle Freiheit, die keine Normen mehr zuließ", schreibt er weiter. Auch Pädophilie sei "als erlaubt und als angemessen diagnostiziert" worden.
Dass der 92-Jährige seine Probleme mit der Emanzipation der Menschen von der verklemmten kirchlichen Sexualmoral hat, ist offenkundig und auch irgendwie nachvollziehbar. Die Bewegung aber mit der Randerscheinung der Forderung nach einer Liberalisierung von Pädophilie gleichzusetzen, ist in etwa so ungerecht, wie sämtlichen Angehörigen der katholischen Kirche zu unterstellen, es immer noch gut zu finden, Glaubensabtrünnige zu verbrennen.
Zwar gab es im Rahmen der sexuellen Befreiung auch eine Bewegung, die für die Liberalisierung der sexuellen Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern eintrat, aber es war nicht breiter gesellschaftlicher Konsens oder gar offiziell anerkannt, so wie es sich bei Ratzinger anhört. Selbst wenn man den Einfluss der sexuellen Revolution auf den Priesterstand als Argument zulässt: Wieso sollte das nur pädophile Handlungen und die Bildung homosexueller Clubs in Priesterseminaren – die das ehemalige Kirchenoberhaupt ebenfalls beklagt – zur Folge gehabt haben? Von der "freien Liebe" inspiriert, hätten die Männer, die ein Keuschheitsgelübde abgelegt haben, ja auch noch auf andere Weise dagegen verstoßen können.
Aber eigentlich liegt der Grund allen Übels sowieso an ganz anderer Stelle, nämlich im Unglauben, lässt uns der zurückgetretene "Stellvertreter Gottes" wissen: "Die westliche Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in der Gott in der Öffentlichkeit abwesend ist und für sie nichts mehr zu sagen hat. Und deswegen ist es eine Gesellschaft, in der das Maß des Menschlichen immer mehr verloren geht. An einzelnen Punkten wird dann mitunter jählings spürbar, dass geradezu selbstverständlich geworden ist, was böse ist und den Menschen zerstört. So ist es mit der Pädophilie. Vor kurzem noch als durchaus rechtens theoretisiert, hat sie sich immer weiter ausgebreitet. Und nun erkennen wir mit Erschütterung, dass an unseren Kindern und Jugendlichen Dinge geschehen, die sie zu zerstören drohen. Dass sich dies auch in der Kirche und unter Priestern ausbreiten konnte, muss uns in besonderem Maß erschüttern."
Was Ex-Papst Ratzinger bei seiner eigenwilligen Theorie völlig außer Acht lässt, ist die Tatsache, dass die Missbrauchsfälle viel weiter zurückreichen. Auch vor dem Ausbruch der vermeintlichen Sittenlosigkeit haben sich Geistliche schon an Kindern vergangen. Das muss anderen in seiner Kirche ebenfalls bewusst sein, sonst hätte die von der Deutschen Bischofskonferenz selbst in Auftrag gegebene Missbrauchsstudie wohl kaum den Zeitraum ab 1946 untersucht. Joseph Ratzinger sieht das trotzdem anders: "Die Frage der Pädophilie ist, soweit ich mich erinnere, erst in der zweiten Hälfte der 80er Jahre brennend geworden". Da erinnert er sich falsch. Das nämlich ist genau die Zeit, in der die Pädophilenbewegung, die er als Ursache des priesterlichen Kindesmissbrauchs sieht, wieder verschwand. Und er, der spätere Benedikt XVI., wäre als Präfekt der Glaubenskongregation – der früheren Inquisitionsbehörde, der er ab 1981 24 Jahre lang bis zu seinem Amtsantritt als Papst vorstand – höchstselbst dafür verantwortlich gewesen, die Täter zu sanktionieren. Dies geschah aber nur in den wenigsten Fällen. Auch das versucht er in seinem Aufsatz zu entschuldigen: "Dies alles" sei eigentlich über die Kräfte der Glaubenskongregation hinausgegangen.
Zeitgleich zum zivilen Moralverlust habe es auch einen Zusammenbruch der katholischen Moraltheologie gegeben, "der die Kirche wehrlos gegenüber den Vorgängen in der Gesellschaft machte", heißt es außerdem in Joseph Ratzingers Aufsatz. Es folgt einiges theologisches Geschwurbel, das man mit den Worten "früher war alles besser" zusammenfassen könnte. Der Autor schwärmt von christlichen Lebensräumen "in der alten Kirche", geschützt vor einer "immer mehr demoralisierten Kultur". Dabei stolpert man über folgende, viel über seine Geisteshaltung aussagenden Sätze: "Ein Leben, das durch die Leugnung Gottes erkauft wäre, ein Leben, das auf einer letzten Lüge beruht, ist ein Unleben." Und: "Das Martyrium ist eine Grundkategorie der christlichen Existenz." Eine Religion der Liebe, die sich über Masochismus definiert. Schön, dass wir das nochmal geklärt hätten. Im Kontext von Missbrauch könnte man diesen Satz auch als äußerst zynisch auffassen.
Der frühere Benedikt XVI. berichtet auch von einem Gespräch mit einer missbrauchten Ministrantin. Interessanterweise schockierte ihn daran weniger der Missbrauch des Kindes, als der der Eucharistie: Der Täter habe immer mit den Wandlungsworten "Das ist mein Leib, der für dich hingegeben wird" begonnen, wenn er sich an dem Mädchen verging. "Wir müssen alles tun, um das Geschenk der heiligen Eucharistie vor Missbrauch zu schützen", ist Ratzingers entlarvendes Fazit daraus. Nicht etwa, dass man alles tun müsse, um Kinder vor Missbrauch zu schützen. Solange das die Sichtweise der Kirche ist, ihren Glauben, ihre Institution und ihre Rituale über geltende Gesetze und das Wohl von Menschen und insbesondere Kindern zu stellen, solange wird sich nichts ändern.
Wie kann die Missbrauchskrise laut Ratzinger überwunden werden? Durch eine Erneuerung des Glaubens und einer neuen Hinwendung zu Gott. Eine geradezu revolutionäre Forderung. Wären die kirchlichen Missbrauchstäter da mal früher drauf gekommen! Von Reformen rät er dringend ab: "Die Krise, die durch die vielen Fälle von Missbrauch durch Priester verursacht wurde, drängt dazu, die Kirche geradezu als etwas Missratenes anzusehen, das wir nun gründlich selbst neu in die Hand nehmen und neu gestalten müssen. Aber eine von uns selbst gemachte Kirche kann keine Hoffnung sein", denn: "Die Idee einer von uns selbst besser gemachten Kirche ist in Wirklichkeit ein Vorschlag des Teufels". Merke: Wenn es keine logische Erklärung für etwas gibt, kann immer noch der Teufel herhalten. Das geht immer.
Kommentare (21)
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Noch während des Lesens des
Noch während des Lesens des Artikels habe ich es nicht halten können - konnte einfach nicht anders, habe direkt auf meinen Monitor gekotzt...
Und was sagt Ratzinger
Und was sagt Ratzinger Psychiater dazu ?
Fazit, unheilbar!
Vom Pontifex in Reserve
Vom Pontifex in Reserve nichts Neues.
Wie soll man die Äußerungen des Herrn Ratzinger deuten: seniler Schwachsinn, Ignoranz, Gipfel an Verlogenheit oder Dreistigkeit? Es ist einfach unglaublich. Als Chef der Glaubenskongregation und oberster Inquisitor liefen bei ihm sämtliche Fäden der Kirche zusammen. Ihm, der alles vertuschte, müsste eigentlich die weltliche Gerichtsbarkeit den Prozess machen. Herr Ratzinger will nicht wahrhaben, dass klerikale Strukturen Machtmissbrauch begünstigen. Der von J. Ratzinger kritisierte Zeitgeist hat es vielen Opfern erst ermöglicht, auf die weltweiten Missstände in der RKK hinzuweisen. Da mussten die Herren in der Soutane plötzlich von ihrer hohen Kanzel steigen und die „Sterblichen“ durften erkennen: Kleriker sind nur sexuell verklemmte Heuchler. Das Menschliche verschwand, als die Nachfolger Christi ihr Machtsystem aufbauten. Mord, Verleumdung, Menschenjagd, Vergewaltigung -es gibt keine kriminelle Handlung gegen Menschen, die diese Kirche seit Anbeginn ihres Bestehens nicht begangen hätte! Die Bigotterie dieses senilen „Pontifex i.R.“ wird langsam unerträglich. Herr Josef Ratzinger, die angeborene Sexualität nicht ausleben zu dürfen ist unmenschlich und widernatürlich, aber das geht nicht in ihr verklärtes Hirn hinein. Der vielfach strapazierte Begriff Menschlichkeit, ist ein von der RKK missbrauchtes Wort, um Menschen zu unterdrücken und zu manipulieren!
Und sein Ziehsohn ausder
Und sein Ziehsohn ausder Regensburger Ecke Kardinal Müller ist genau so ein ewig Gestriger, denn der hat die Einlassung von seinem Lieblingspabst in den höchsten Tönen gelobt.
Nein, kein neuer Sündenbock.
Nein, kein neuer Sündenbock. Nichts an Neuem und schon gar keine neuen Erkenntnisse vermag „theologisches“ Geschwätz zu bieten, auch der „Sündenbock“ der sexuellen Revolution ist nicht originär. Vielmehr kramt Ratzinger die Mär hervor, die bereits Prügel-Bischof Walter Mixa angesichts der Mißbrauchsvorwürfe aus dem Jahre 2010 der Öffentlichkeit auftischte. Schon Mixa ließ aus Tätern Opfer werden und verkündete in einem Interview gegenüber der Augsburger Allgemeinen: „Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig“. Das einzige Übel ist die ungeniert fortgesetzte Märchenstunde.
Nu ja, Demenz hat viele
Nu ja, Demenz hat viele Formen; da kann auch 'unser' ex-Papst mit gerade eben 92 Jahren mal patzen...
Noch im März 2007 sprach B XVI hingegen Klartext (bitte Wort für Wort auf der Zunge zergehen lassen!): "Jesus ist gekommen, um uns zu sagen, dass er uns alle im Paradies haben will und dass die Hölle, von der man in unserer Zeit so wenig spricht, existiert und ewig ist für jene, die ihre Augen vor seiner Liebe verschließen." (Quelle: kath.net)
Klartext übrigens, weil mein 'liebster' Bibelspruch (Markus 16,16) klarer, eindeutiger und anschaulicher kaum auszudrücken ist. Ratze hatte halt noch E*** in der Hose!
Hier wird vom Saustall im
Hier wird vom Saustall im eigenen Haus auf alle mögliche Weise abgelenkt.
Diese Kirche wird das Problem des Missbrauches nicht lösen können, sowenig wie irgendwelche anderen Probleme dieser Welt. Sie ist selbst das größte Problem. Sie weiß nicht, wie die Welt funktioniert. Sie glaubt, dass die Welt von Geistern regiert wird, die man durch Gebete und Weihwasser beeinflussen kann. Die Priester wollen als Heilige erscheinen. Dazu müssen sie ihre natürlichen Neigungen verheimlichen und auf unheimliche Weise ausleben. So werden sie zu Scheinheiligen auf Kosten missbrauchter Kinder. Schuldig am Missbrauch der Kinder ist der Teufel, nicht etwa die Kirche oder ihre Priester, nein, der Teufel, der sich allmählich überall breit macht, seitdem die Menschen sich von der Kirche und vom rechten Glauben abwenden.
Diese Kirche ist absolut unfähig eigene Fehler zu erkennen…und es ist in mehrfacher Hinsicht gefährlich ihr die Erziehung der Jugend anzuvertrauen.
Falsches, unvernünftiges Denken führt auch zu falschen, verhängnisvollen Handlungen. Diese Kirche hat jeden Anspruch auf geistige Führung verloren!
Bitte lest die Artikel von
Bitte lest die Artikel von Uta Ranke Heinemann. Sie hat mit Ratzinger Theologie studiert und ihr Buch 《Eunuchen für das Himmelreich》 und andere, befassen sich mit der Sexualmoral mit der Kirche. Darauf hin wurde der Professorin das Lehren an der Uni verboten...
Sexualmoral und Kirche?
Sexualmoral und Kirche? Kicher, Kicher!
Ratzinger ist ein großer
Ratzinger ist ein großer Intellektueller. Hier aber hat er komplett danebengegriffen. Die Achtundsechziger haben viel richtig, und auch Einiges falsch gemacht. Richtig war es zum Beispiel, die Massen von verbrecherischen Altnazis ans Licht zu zerren, die sich in der Bundesrepublik verkrochen hatten. Der Osten leidet noch heute daran, keiner Achtundsechzigerbewegung gekannt zu haben. Man blicke nur auf die Wahlergebnisse.
Ja und für sowas bezahlen wir
Ja und für sowas bezahlen wir auch noch Kirchensteuer.
Leider gibt es noch Millionen
Leider gibt es noch Millionen von Menschen, die jenen Mist glauben und weiterhin dem Papst demütig die Pantoffeln küssen. Was ist auch anderes Geistiges von jenem Wesen zu erwarten, das behauptet, es sei der Stellvertreter Gottes auf Erden,
also von etwas, was es gar nicht gibt. Allerdings zelebriert die Kirche noch ein teuflisches Christentum. Karfreitag und Ostern sind die Geschäfte geschlossen aber das Geschäft Kirche ist offen! Auch eine Art Missbrauch. Teufelnochmal!
Den Teufel sieht Ratzinger
Den Teufel sieht Ratzinger besonders hinter der Säkularität lauern. Also laßt uns fordern, dass die Christen - die Amtskirchen schaffen das nicht - uns als Menschen, als Gleiche unter Gleichen, als Humanisten - wie sie sich selbst gerne sehen - anerkennen.
Ratzinger hab ich als Studentin erlebt: mit verdrehten Augen hat er den Marienkult wieder belebt, der in den 70ern out war. Dann aber war bald Ratzinger out. Wir müssen uns weniger an solchen Typen verdrehter Christlichkeit abarbeiten, als Mitbürgern gewinnen, die auf ihre Maschen(n) hereinfallen und Säkulare Arbeitskreise ablehnen. Zeigen wir denen, dass Humanität ohne Gott und Religion geht. Dass wir Partner sind. Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen! Werden wir laut wie Greta Thunberg. Laut für das Gute, das Humane. Das Diesseitige - das viele Christen mit schlechtem Gewissen heimlich leben! Karin Resnikschek, Tübingen
Grüß Gott!
Grüß Gott!
Also: einen Papst betitelt man nicht mit alias, sondern er heißt einfach Benedictus XVI. Ausserdem ist er nicht ex Papst sondern Papa emeritus!
Ausserdem, schreibt niemand, egal in welchen Blättern oder Internetseiten, dass er den Text mit seiner Heiligkeit Franziskus abgesprochen hat. Was noch viel schimmer ist, es schreibt jeder nur, was er nicht gesagt hat. Er ist der beste Theologe unserer Zeit, und da setzt er sich.mjt Gott auseinander, deshalb ist es ihm wichtig, die Gottlosigkeit unserer Zeit abzubrangern. Das tut er! In unserer Welt achtet fast niemand mer auf den nächsten - im nächsten ist Gott gegenwärtig - es achtet fast niemand auf Traditionen und schon garnicht auf die Gefühle der wenigen, die noch in Religion und Glaube ei en halt sehen.
Ich wünsche allen ein gesegnetes Ostern, mit viel Einsicht
Sind Sie ein Komiker oder
Sind Sie ein Komiker oder meinen Sie das tatsächlich ernst? Ach du lieber Gott, uff!!
Papa kaputus!
Ich kann mich meinem
Ich kann mich meinem Vorkommentator eigentlich nur anschließen. Das ist jetzt Satire, die sie da schrieben. Oder gibt es wirklich noch Menschen, die das so sehen?
Was ist denn der "beste Theologe unserer Zeit"? Der, der am besten Schwurbeln und Unsinn besonders gut intellektuell erscheinen lassen kann? Warum Sie ausgerechnet "anprangern" falsch schrieben, verstehe ich auch nicht, weil die Kirche sich damit doch bestens auskennt. Sonst würden Sie die größte Errungenschaft des 20. Jh. nicht so negativ konnotieren. Schließlich war der Weg zur Gottesbildbefreiung (nicht "Gottlosigkeit", weil man ohne Gott nichts vermisst) der Beginn eines ehrlichen und offenen Miteinanders in der Gesellschaft. Wir achten sogar auf die Gefühle der Geistergläubigen, indem wir ihnen diese nicht mittels Exorzismus austreiben wollen, sondern sie - im Privaten - gewähren lassen. Wenn dieser schrumpfende Personenkreis im Nichts einen Halt sieht, dann soll es so sein. Aber es gibt Hilfe für echten Halt im Leben. Auch dieser Weg steht Geistergläubigen offen - der Säkularisierung sei Dank...
Die 68er-Bewegung war ein
Die 68er-Bewegung war ein deutsches Phänomen, wenn auch mit allgemein westlichem Hintergrund.
Der Kindesmißbrauch durch pädophile Priester ist ein weltweites Problem.
Auch wenn es weh tut, sind
Auch wenn es weh tut, sind seine Ausführungen zur Ursache schlüssig.
Und auch mit der Aussage, dass mehr Glaube das Problem überwindet ist - sofern dieser Glaube auch die Gebote achtet korrekt.
@ Eric Schäfer
@ Eric Schäfer
Weil? Gründe dafür?
Und korrekte Zeichensetzung in Ihrer zweiten Behauptung? Nur 1 Komma plus 1 Gedankenstrich darin, das ist zu wenig.
Es spricht ein alter armer
Es spricht ein alter armer Priester a.D. von Dingen, die er gar nicht beurteilen kann, dieweil ihm die Voraussetzungen zu einer sachlichen Beurteilung fehlen. Fantasien und ihre ausufernden sinnlosen Weiterungen ekeln rational Denkende nur noch an. Sehenden? Auges rennen sie gegen Felswände. Welche Tore!!!!!!
Was bewegt Menschen nur dazu,
Was bewegt Menschen nur dazu, weiterhin unterstützendes Mitglied eines Vereins zu bleiben, in dem Vorstände und Vorsitzende frei heraus lügen, vertuschen, heucheln und, last but not least, anvertraute Kinder mißbrauchen?