Coronavirus

Screenshot aus einem bei Twitter verbreiteten Video

Corona-Partys in Nürnberg

Am vergangenen Sonntag fanden zwei "Corona-Partys" in Nürnberg statt. Auf dem Hauptmarkt und vor dem Polizeipräsidium standen Menschen dicht an dicht gedrängt, viele von ihnen ohne Maske. Die Polizei registrierte mehr als 100 Verstöße gegen die Hygieneschutzauflagen. Kritiker warfen der Polizei vor, die Versammlung trotz der zahlreichen Verstöße nicht aufgelöst zu haben.

Kontaktloses Sternsingen

Wegen der Corona-Pandemie ziehen in diesem Jahr keine Sternsinger von Tür zu Tür, um für das Kindermissionswerk der katholischen Kirche Spenden zu sammeln. Trotzdem findet die Aktion statt – verlagert in die digitale Welt. 

UK: Kirche zum heiligen Tequila

"Ihr habt in zwei Wochen mehr Gutes getan als die katholische Kirche in 2000 Jahren", schreibt eine Anhängerin der Church of the Four Hundred Rabbits unter einen Facebook-Beitrag ihrer Kirche, der die Ankunft neuer liturgischer Gewänder in Form von T-Shirts mit Kaninchen-Aufdruck verkündet. Während die katholische Kirche neben ungewürzten Miniportionen Weißbrots nur Hauswein der Marke Jesusblut anbietet, gönnt Nottinghams Tequila-Kirche ihren Bunny Believern auch Hochprozentiges und eine reichliche Portion Kritik an den britischen Covid-Schutzmaßnahmen.

Hinweisschild zur Corona-Teststation in Berlin-Weißensee

Mit einem europaweiten Ziel gegen Covid-19

Ein Ziel von sieben neuen Coronainfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche oder weniger, und zwar in allen Ländern Europas – das geben mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem Positionspapier aus, das im Fachjournal The Lancet erschienen ist. Darin fassen die Forschenden die Argumente zusammen, die für niedrige Fallzahlen sprechen, und fordern strikte Maßnahmen, um diese zu erreichen.

Ärzte rufen zur verantwortungsbewussten Kommunikation in der Corona-Pandemie auf

In einem heute veröffentlichten Appell rufen die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM), die internistischen Schwerpunktgesellschaften und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) Ärzte und Wissenschaftler zur verantwortungsbewussten Kommunikation in der Corona-Pandemie auf. Da einige Expertenäußerungen nicht auf Evidenz basierten, werde der falsche Eindruck erweckt, dass es keine einheitliche Auffassung zur Pandemie-Bekämpfung gebe. Das Vertrauen der Bürger in ärztlichen Rat und politische Maßnahmen werde so verringert.