Letzte Woche haben wir anhand der Washington Post nachvollzogen, wie ein perfekter Sturm die ökonomische Basis der US-Medien erodierte. Heute wollen wir uns damit beschäftigen, wie der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten den prekären Zustand der Vierten Gewalt zu seinem politischen und finanziellen Vorteil auszuschlachten weiß.
Der 13. Johann-Philipp-Palm-Preis für Meinungs- und Pressefreiheit geht an Yahya Ekhou aus Mauretanien und Natalja Kljutscharjowa aus Russland. Beide erhalten jeweils 10.000 Euro Preisgeld. Der Zentralrat der Konfessionsfreien gratuliert im Namen der säkularen Verbände Deutschlands insbesondere Yahya Ekhou. Er ist Vorsitzender der Säkularen Flüchtlingshilfe Deutschland e.V., die Mitglied im Zentralrat der Konfessionsfreien ist. Der Palm-Preis wird ihm im November 2026 als "Stimme für säkulare Freiheit" verliehen.
Jüngst wurde der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly von russischen Behörden unter anderem deshalb verurteilt, weil seine satirischen Darstellungen angeblich "religiöse Gefühle" verletzten. Der Fall macht deutlich, wie religiöse Empfindlichkeiten – oder der Verweis darauf – instrumentalisiert werden können, um satirische Kritik einzuschränken.
Ein Moskauer Gericht hat den Düsseldorfer Bildhauer und Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Abwesenheit zu achteinhalb Jahren Haft und umgerechnet 2000 Euro Geldstrafe verurteilt. Auch verhängte das Strafgericht ein vierjähriges Arbeitsverbot gegen Tilly.
Der Moskauer Strafprozess in Abwesenheit gegen den Düsseldorfer Bildhauer Jacques Tilly verzögert sich erneut. Eigentlich sollte am vergangenen Montag Verhandlung sein.
Der Strafprozess gegen den Düsseldorfer Bildhauer und Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Moskau wurde gestern fortgesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass es offenbar nicht "nur" um eine angebliche Verunglimpfung der russischen Armee und ihres Oberbefehlshabers Wladimir Putin geht, sondern auch um den Vorwurf der Verletzung religiöser Gefühle.
Artikel 261 des schweizerischen Strafgesetzbuches erklärt das Verspotten oder Beschimpfen religiöser Überzeugungen zum Delikt. Er kommt bis heute zur Anwendung, wie jüngst ein Prozess gegen eine Zürcher Politikerin zeigte.
Der Prozess vor einem Moskauer Gericht gegen den Düsseldorfer Wagenbaumeister Jacques Tilly ist erneut verschoben worden. Das Verfahren war bereits am 30. Dezember vergangenen Jahres geplatzt, weil die Pflichtverteidigerin nicht erschienen war. Dieses Mal wurde die Verhandlung abgesagt, weil Zeugen nicht erschienen sind.
Digitale Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok bilden heute die entscheidende Infrastruktur für Wissen, Austausch und Öffentlichkeit. Ihre internen Regeln und algorithmischen Entscheidungen bestimmen jedoch, welche Inhalte sichtbar bleiben und welche nicht. Das kann zum Problem für kritische Aufklärer werden.
Das Strafverfahren gegen den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly vor einem Moskauer Gericht hat zwar am Heiligabend mit einer nicht öffentlichen Voranhörung begonnen, wurde dann aber vom Richter Otschirow auf den 28. Januar vertagt. Tilly wird laut Anklage vorgeworfen, Fakes über die russische Armee verbreitet zu haben.
Nachdem der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Abwesenheit von einem Moskauer Gericht angeklagt wurde, erlebt er nun eine große Welle der Solidarität aus Politik und Gesellschaft. Wir sprachen mit dem Bildhauer, der für seine satirischen Mottowagen bekannt ist und damit nun offenbar auch das Putin-Regime gegen sich aufgebracht hat.
Russlands Justiz hat ein Strafverfahren gegen Jacques Tilly eingeleitet. Dem Düsseldorfer Bildhauer und Karnevalswagenbauer, der auch Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung ist, wird demnach vorgeworfen, "Falschinformationen über die russische Armee aus eigennützigen Motiven sowie aus politischem Hass verbreitet zu haben".
Geraldine Rauch, die Präsidentin der TU Berlin, hat gegen eine islamismuskritische Veranstaltung des Allgemeinen Studentenausschusses protestiert. Die Kurdische Gemeinde Deutschland fordert in einem Offenen Brief nun ihren Rücktritt. Der hpd sprach mit ihrem Bundesvorsitzenden Ali Ertan Toprak.
In Marokko ist die Aktivistin für LGBTQ-Rechte, Ibtissam "Betty" Lachgar, wegen Blasphemie in Untersuchungshaft genommen worden. Der Grund: Sie hat auf der Plattform X ein Foto veröffentlicht, auf dem sie ein T-Shirt mit der Aufschrift "Allah is lesbian" trägt. Das Bild ging viral und löste einen Shitstorm aus – inklusive Vergewaltigungsaufrufen, Morddrohungen und Aufrufen zur Steinigung.
Die Freiheit der Wissenschaft steht von sehr vielen politischen und weltanschaulichen Seiten unter Druck. Das zeigt ein Blick auf die jüngsten Ereignisse an der US-amerikanischen Elite-Universität Harvard. Aber auch in Deutschland versuchen Aktivisten, unliebsame Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mundtot zu machen. Ein Appell für Aufklärung, Skepsis, Offenheit und den Mut zur Debatte.