Verschiedene statistische Erhebungen der jüngsten Vergangenheit nahmen sich zum Ziele die volksinterne (Nicht-)Religiosität der Bürgerinnen und Bürger zu messen und zwischen den unterschiedlichen Regionen eines Staates zu vergleichen. Inhaltliche und methodologische Schwächen sind allerdings dafür verantwortlich, dass die Ergebnisse einiger Erhebungen nicht sonderlich valide sind.
Die Menschen in arabischen Ländern sehen die Europäische Union (EU) nach einer neuen Studie des Exzellenzclusters "Religion und Politik" mehrheitlich kritisch. "In nahezu allen untersuchten Staaten schätzt eine Minderheit der Befragten – zwischen 10 und 45 Prozent – die EU positiv ein", sagt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Bernd Schlipphak vom Exzellenzcluster. "Diese skeptische Einstellung steht im Kontrast zu unseren früheren Befunden, wonach die Bevölkerung in Ländern Lateinamerikas, Asiens und des sub-saharischen Afrika die EU im Durchschnitt zu mehr als 70 Prozent sympathisch finden."
Erstmals untersucht eine wissenschaftliche Befragung lebensweltliche Identitäten und weltanschauliche Auffassungen konfessionsfreier Menschen in fünf Ländern eingehender. Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, hat die neue Studie begrüßt.
BERLIN. (hpd) Der Gesundheitsforscher Gerd Antes hält klinische Studien an Demenzkranken für unerlässlich. Bei der jetzigen Altersentwicklung in Deutschland müsse sehr intensiv darüber nachgedacht werden, wie man mit Studien näher herankommen könne an die Medikation von multimorbiden, alten Menschen, sagte der Direktor des Cochrane Zentrums für evidenzbasierte Medizin am Universitätsklinikum Freiburg der Wochenzeitung "Das Parlament".
BERLIN. (hpd) Gestern wurde vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" eine Studie vorgestellt, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid in deren Auftrag erhoben hat. Dabei zeigt sich deutlich, dass Türkeistämmige der 2. und 3. Generation in Deutschland integriert sind und die grundgesetzlichen Werte achten. Die Studie zeigt aber auch das Maß der empfundenen Ausgrenzung und die daraus folgende Zuwendung zum Islam.
BERLIN. (hpd) Wie schon in den vorigen Jugendstudien sind auch in der aktuellen aus dem Jahr 2015 die Fragen nach Religion und Werten aufgenommen. Die Studie ist bundesweit erhoben worden. Eine Differenzierung für einzelne Bundesländer wurde allerdings nicht vorgenommen. Es muss davon ausgegangen werden, dass in den deutschen Großstädten die Religionsdistanz erheblich höher ist, als in Deutschland insgesamt.
BERLIN. (hvd) Im Rahmen der gestrigen Tagung "Frieden und Orientierung" der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg wurden im Roten Rathaus die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zu Konfessionszugehörigkeit und Lebensauffassung der Berliner Bevölkerung vorgestellt. Laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts EMNID haben knapp drei Viertel der BerlinerInnen eine humanistische Lebensauffassung.
BERLIN. (hpd) In den vergangenen Tagen wiesen etliche Medien auf die aktuelle SINUS-Studie hin. Die Umfrage wurde vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) beauftragt. In diesem Jahr beteiligten sich auch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) sowie die VDV-Akademie (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen -Akademie) an der Studie.
BERLIN. (hpd) Laut einer aktuellen Studie glauben 0,0 Prozent der Isländer unter 25 Jahren an die Schöpfung der Welt durch Gott. 93,9 Prozent glauben, dass das Universum durch den Urknall entstand, 6,1 Prozent haben zu dem Thema keine Meinung oder eine andere Theorie über den Ursprung der Welt.
WUPPERTAL. (hpd/hvd) Die 17. Shell Jugendstudie 2015 befragte Jugendliche und konstatiert ein "wieder angestiegenes politisches Interesse. Weltweite Vorgänge werden von vielen aufgeschlossener zur Kenntnis genommen." Die Autoren der Jugendstudie kommen zu einem weiteren interessanten Ergebnis: "… während die Jugend langsam wieder ein Verhältnis zur Tradition gewinnt, kann die Religion, eigentlich der stärkste Pfeiler der Tradition, davon nicht profitieren."
WIEN. (hpd) Die Meldung ging um die Medienwelt: Die Geburtsjahreszeit bestimmt das Temperament von Menschen. Das behauptet eine ungarische Forscherin herausgefunden zu haben. Verbreiten konnte sich die gewagte These nur dank der Schlamperei in den Redaktionsstuben.
USA. (hpd) Eine neue Studie der University of Illinois zeigt, dass religiöse Menschen fröhlicher sind als Atheisten. Für die Untersuchung haben die drei Autoren einen ungewöhnlichen Zugang gewählt, der übliche Fehlerquellen ausschalten soll. Uneingeschränkt positiv für Religionen fällt das Ergebnis freilich nicht aus.