Bei ihrer Forderungen nach einer restriktiven Flüchtlingspolitik brüsten sich konservative und rechte Politiker gern damit dass sie "die Sorgen der Bürger ernst nehmen". Ein differenzierteres Bild von der Stimmung in der Bevölkerung zeichnet eine aktuelle Untersuchung der Uni Köln. So bewertet beispielsweise der Großteil der befragten Anwohnerinnen und Anwohner mit einer Flüchtlingsunterkunft in der Nachbarschaft die Einrichtung positiv.
Laut aktuellen Berichten liegen dem SPIEGEL und der ZEIT Details über eine Studie zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche vor. Die Ergebnisse weisen auf eine systematische Vertuschung der Verbrechen hin.
Wie sieht Gott aus? Denken wir an den christlichen Gott, fallen uns wohl zunächst Abbildungen und Beschreibungen ein, die Gott als männlich, weiß und älter darstellen. Gern ist Gott auch weißhaarig und trägt einen Vollbart. Ob christliche Menschen ihren Gott wirklich so sehen, oder ob das Bild neu gezeichnet werden muss, dem ging eine jüngst veröffentlichte Studie nach.
Jüngere Menschen sind im Schnitt weniger religiös als ältere. So das Ergebnis einer Studie des US-amerikanischen Pew Research Center. Ein Trend, der vor allem in Westeuropa und Nordamerika zu beobachten ist.
Westeuropäische Christen sind im Durchschnitt nationalistischer und haben mehr Vorbehalte gegenüber Muslimen und Einwanderern als Konfessionsfreie. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Studie des US-amerikanischen Pew Research Center.
Im April 2018 wurde eine Studie veröffentlicht, nach der nur 37 % der befragten 7.200 Schülerinnen und Schüler der Kirche vertrauen. Selbst Banken (43 %) und die Bundesregierung (45 %) werden für vertrauenswürdiger gehalten.
Die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie unter 18- bis 30-Jährigen zeigen einen Zusammenhang zwischen Religiosität, sexueller Orientierung und Suizidgedanken. Homosexuelle, Bisexuelle und Menschen, die ihrer sexuellen Orientierung unsicher sind, haben weit häufiger Suizidgedanken, wenn Religion eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt.
Der 28. Februar 1998 – heute vor 20 Jahren – ist in die Medizingeschichte eingegangen als der Beginn einer der größten Medizinskandale überhaupt. An diesem Tag hatte "The Lancet" die Studie eines gewissen Andrew Wakefield veröffentlicht, die bis heute die Impfgegnerszene beflügelt, Eltern verunsichert, Verantwortlichen für das Impfwesen die Haare zu Berge stehen lässt und Wakefield selbst nach wie vor einen höchst zweifelhaften Ruhm verschafft, den er zum eigenen Vorteil auszuschlachten versteht. Darüber hinaus hat die "Autismus-Lüge", wie diese Geschichte durchweg in der Fachwelt genannt wird, zweifellos ihren Anteil an der beklagenswerten Wissenschaftsfeindlichkeit, die leider derzeit den Zeitgeist beherrscht.
Passend zum Weihnachtsfest hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Studie zur Verwurzelung des Christentums in Deutschland in Auftrag gegeben. Die vom Institut für Demoskopie in Allensbach durchgeführte Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass die Bedeutung des Christentums in der Gesellschaft abnimmt. Paradoxerweise steigt gleichzeitig die Zahl derjenigen, die meinen, Deutschland sei durch christliche Werte geprägt.
Das Pew Research Center hat eine Studie veröffentlicht, nach der auch ohne zukünftige Migration der Anteil der Muslime in Europa wachsen wird. Dabei wurden drei Szenarien entworfen, nach denen der Anteil von Muslimen in Europa auf 7 bis 14% anwachsen könnte.
Laut einer neuen Untersuchung des US-amerikanischen Pew Research Center favorisieren viele Länder weltweit jeweils eine bestimmte Religion – offiziell oder inoffiziell. Die am weitesten verbreitete Staatsreligion ist der Islam. Allerdings werden auch dem Christentum in vielen Ländern Privilegien eingeräumt.
Die von der Universität Innsbruck initiierte internationale Studie "Konfessionsfreie Identitäten" untersuchte die von Konfessionsfreien vertretenen Weltbilder. Sie attestiert Konfessionsfreien eine überdurchschnittlich hohe Wertorientierung und Sinnerfüllung.
Obwohl Weihwasserbecken in katholischen Kirchen zur üblichen Ausstattung gehören, wurden sie von der Wissenschaft bislang wenig beachtet. Ein Team aus Studierenden und Forschern des Studiengangs "Molekulare und Technische Medizin" der Hochschule Furtwangen hat sich nun dieses Themas angenommen und 54 Weihwasserproben aus fünf Kirchen in Villingen-Schwenningen und umliegenden Ortschaften verglichen.
Atheisten werden eher eines Verbrechens verdächtigt als Gläubige. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Vergleichsstudie, die negative Vorurteile über Atheisten untersuchte.
Gestern wurde der Öffentlichkeit eine Studie der Bertelsmann-Stiftung vorgestellt, in der untersucht wird, wie populistisch die Wahlberechtigten in Deutschland eingestellt sind. Weiterhin wurde gefragt, welche Auswirkungen das das Wahlverhalten und den Parteienwettbewerb vor der Bundestagswahl 2017 hat.