Am gestrigen Sonntag fand die Preisverleihung des DA! Art-Award 2020 statt – Düsseldorfs erster dezidiert säkularer Kunstpreis. Über 600 Künstlerinnen und Künstler hatten an der Preisausschreibung des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes teilgenommen.
Kunst, die über den Placebo-Effekt hinaus aufklärend wirkt, hat sich der säkulare Kunstpreis DA! Art Award auf seine Fahnen geschrieben. Ab morgen können die für die Endauswahl nominierten Kunstwerke im Stadtmuseum Düsseldorf bewundert werden.
Vor 75 Jahren warfen die USA zwei Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Dieser erste und bisher einzige Einsatz von Atombomben im Krieg bedeutete den Tod von über 200.000 Menschen. In der japanischen Gesellschaft und auch weltweit ist dieses Ereignis zu einem wichtigen Erinnerungsort geworden. Dies soll anhand von drei Beispielen aufgezeigt werden.
Russische Nonkonformisten und zwei aufstrebende deutsche Talente aus der Sammlung Karminsky zeigt der Offenbacher Kunstverein bis zum 30. Juli. Shootingstar Dominik Schmitt war zur Vernissage anwesend, die von der Konzertgeigerin Anne Agre mit russischer Musik eindrucksvoll untermalt wurde. Der zahlreiche Besuch erinnerte an Vor-Corona-Zeiten.
Im Frühjahr, ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als Abstandhalten das Gebot der Stunde war, erschien ein Buch über ein intimes Thema. In "Keine Liebe ohne Lüge" stellt der Philosoph Franz Josef Wetz die Frage, wie viel Ehrlichkeit eine Beziehung denn verträgt. Der hpd sprach mit dem Autor über Lüge und Wahrheit des heutigen Liebeslebens.
Das Berliner Stadtschloss wird als "Humboldt-Forum" wiedererrichtet. Neben dem Kreuz auf der Kuppel wird nun auch ein genauso frommer wie antidemokratischer Spruch dort platziert. Dagegen richtet sich eine unlängst gestartete Online-Petition.
Am 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg wehten zum ersten Mal in der ehemaligen "Hauptstadt der Bewegung" etwa 200 weiße Fahnen an öffentlichen und privaten Gebäuden – mit der Aufschrift "Tag der Befreiung – 30. April 1945". Als sichtbares Zeichen für Freiheit und Menschenrechte, gegen rechtsextremistische Tendenzen und Geschichtsrevisionismus.
"Freddy, das Glücksschwein" erzählt die Geschichte von einem Ferkel, das Schwein hatte. Doch es ist nicht einfach eine lustige Erzählung für Kinder, sondern ein Bilderbuch, das sich kindgerecht mit tierethischen Fragen auseinandersetzt. Neben der Geschichte ziehen auch die einfühlsamen und stimmungsvollen Illustrationen die Leser*innen in den Bann.
Ist Star Trek noch Star Trek? Die Frage mag verwundern, doch mit dem kürzlichen Ende der ersten Staffel von Star Trek: Picard scheint sie nicht abwegig zu sein. Folgend wird die These vertreten, dass der säkulare Humanismus wesentlich für Star Trek ist und mit Star Trek: Picard endgültig eine Abkehr davon stattgefunden hat.
Ein historischer Krimi kann auch lehrreich und nicht nur spannend sein. Thomas Ziebulas "Der rote Judas" ist beides. Außerdem erinnert er an das Grauen des Krieges bei den Überlebenden und an die Umbrüche in den Anfangsjahren der Weimarer Republik.
In Berlin, in Cannes, in Teheran, in Dhaka und vielen anderen Orten sind Filmschaffende zur Untätigkeit verdammt. Ein Virus hat unsere globalisierte Welt gestoppt. Wie gehen Menschen, die mit der ganzen Welt vernetzt arbeiten, mit dieser Situation um?
Der Rundfunkrat des MDR hat zum sechsten Mal seinen im Zweijahresrhythmus vergebenen "Kinder-Online-Preis" verliehen. Der erste Platz ging an kirche-entdecken.de, ein Angebot der evangelischen Kirchen Bayern und Hannover, das sich an Grundschulkinder richtet. Eine Analyse.
Licht, von flackernder Kerze bis zum Sonnenschein, ist Thema der März-Ausstellung des Kunstvereins Offenbach. Doch ganz oft sind Nacht, Mond und Kunstlicht zu sehen, insbesondere in den Arbeiten von Peter Menne und Jo Wilhelm. Dr. Jürgen Eichenauer, Leiter des Hauses der Stadtgeschichte, führte in die gut besuchte Ausstellung ein.
In ihrem neuen Buch "Meine Reise ins Übermorgenland. Allein unterwegs von Jordanien bis nach Oman" breitet die Autorin Nadine Pungs ein dreidimensionales Mosaik der arabischen Halbinsel aus, real, gegenwärtig und in Myriaden von Nuancierungen schillernd. Das Buch ist das Projekt einer säkularen Kulturbotschafterin, die das Schreiben über ihre Reisen als Weltaufklärung im besten humanistischen Sinn begreift.