Die Initiative Religionsfrei im Revier hat zum Abschluss der Luther-Dekade eine Broschüre mit zahlreichen Zitaten des Reformators veröffentlicht. Mit dem Heft soll darüber aufgeklärt werden, dass Luther alle Merkmale erfüllt, mit denen heute Hassprediger charakterisiert werden. Eine Tatsache, die jedoch die öffentliche Hand nicht davon abhielt, die Luther-Dekade mit mehr als einer Viertel Milliarde Euro aus allgemeinen Steuergeldern zu finanzieren.
Der größte unwissenschaftliche Unsinn des Jahres wird wieder prämiert: Bereits zum siebten Mal vergibt die Skeptiker-Vereinigung GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) am 23. November 2017 das Goldene Brett vorm Kopf.
Am vergangenen Wochenende fand in Magdeburg die jährliche Mitgliederversammlung des InternationalenBundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) e.V. statt. Neben zahlreichen Diskussionen um zukünftige Aktivitäten des Vereins fanden auch Vorstandswahlen statt.
Delegierte aus ganz NRW wählten auf ihrer Landeskonferenz am 21.10.2017 in Dortmund ein neues Präsidium. Für die nächsten 3 Jahre, wird dieses neu gewählte Präsidium die Geschicke des Landesverbandes lenken.
Katrin Schwabow vom Humanistischen Verband begrüßt die Stellungnahme der Sozialsenatorin Elke Breitenbach, die tatsächlichen Herausforderungen der zunehmenden Obdachlosigkeit anzugehen. Statt Parks zu räumen, sollten Senat und Bezirke dringend weitere Übernachtungsplätze schaffen.
Für die säkulare Szene war Linus Heilig kein Unbekannter. Wann immer öffentlich für den Humanismus gestritten wurde: Linus war dabei. Seinen wichtigsten Auftritt hatte er als Hitler-Darsteller gemeinsam mit Wolfram P. Kastner anläßlich des Papstbesuches in Berlin. hpd-Redakteurin Evelin Frerk erinnert an einen lebensklugen Mann.
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Niedersachsen wendet sich gegen die Vergabe von öffentlichen Mitteln an die Caritas-Beratungsstelle "Radius" gegen religiös begründete Radikalisierung und Demokratiefeindlichkeit.
Am vergangenen Wochenende fand das Stiftungstreffen der Giordano-Bruno-Stiftung statt. Vorstand, Beiräte, Kuratoren und Mitarbeiter diskutierten über vergangene Tätigkeiten und künftige Projekte.
Am Mittwoch Abend gründete sich eine Berliner Ortsgemeinschaft des Bundes für Geistesfreiheit (BfG), einer säkularen Organisation, die bisher vor allem in Bayern zuhause war. Mit der Gründung der Berliner Gruppe soll zum einen eine Interessenvertretung der konfessionslosen Bürger entstehen und zum anderen eine Präsenz in der Bundeshauptstadt geschaffen werden.
Am 28. Februar 2007 wurde der "Zentralrat der Ex-Muslime" mit seiner Kampagne "Wir haben abgeschworen" im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Wenige Wochen später folgte in Großbritannien die Gründung des "Council of Ex-Muslims". Es war der Beginn einer internationalen Bewegung, die die Welt verändert hat und sie weiter verändern wird. Zur Feier des 10-jährigen Bestehens der Ex-Muslime findet am 17. November ein Festakt mit vielen internationalen Gästen in Köln statt.
Am 21. Oktober findet in Bochum eine Tagung statt, die kurz vor dem Höhepunkt der Luther-Dekade – dem Reformationsjubiläum am 31. 10. - einen Kontrapunkt zu der völlig unkritisch idealisierten Darstellung des Reformators setzen will.
Rolf Schwanitz, ifw-Beirat, hatte am 12. Juni 2017 eine Programmbeschwerde wegen der Diffamierung Konfessionsfreier an Prof. Dr. Karola Wille, die Intendantin des MDR und derzeit auch ARD-Vorsitzende, eingereicht. Denn der MDR hatte im Rahmen der Luther-Themenwoche "Woran glaubst Du?" in dem Beitrag "Glaube beeinflusst soziales Verhalten" Nichtkirchenmitglieder als unsozialere Menschen bezeichnet.
Von seiner Gestalt her war der "Herr Professor" – wie er in den Kreisen des BfG München immer achtungsvoll genannt wurde – ja klein und zierlich; seine Stimme war eher leise, wenn auch deutlich. Aber wenn er einmal seinen Platz am Rednerpult eingenommen hatte, zu reden begann, wurde er groß und größer, und in egal welchem Saal wurde es dann geradezu andächtig still.
In einigen Regionen Deutschlands wird nur die Hälfte der katholisch Getauften später gefirmt. Wer aber im religionsmündigen Alter den "Taufvertrag" nicht bestätigt, sollte auch nicht zur Kirchensteuer herangezogen werden. Dies geht aus einem Kommentar hervor, den die Koordinatorin des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw), Jacqueline Neumann, auf der Website des Instituts veröffentlicht hat.