Vergangenen Donnerstag stellte sich die Säkulare Flüchtlingshilfe Köln in den Räumen der dortigen Volkshochschule (vhs) vor. Eindrücklich wurde geschildert, was Betroffene durchgemacht haben und warum es so wichtig ist, ihnen beizustehen. Das Ziel, neue Unterstützer und Fördermitglieder zu gewinnen, ging auf: Es gab viel Lob, Zuspruch und Hilfsangebote.
Religiöse Extremisten benutzen die Mechanismen des sozialen Netzwerks, die zur Löschung von Hassbeiträgen gedacht sind, um Kommunikation und Organisation religionsfreier Menschen zu sabotieren. Anfang Dezember haben sich vier Abgeordneten des US-Kongresses deshalb in einem Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg gewandt.
Im März 2018 kam Mohamed Yahya Ekhou aus Mauretanien nach Deutschland, weil er als Atheist dort von seiner Familie mit dem Tod bedroht wurde. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, derzeit wartet er auf den Ausgang der Revision, die er mit Unterstützung der Säkularen Flüchtlingshilfe dagegen eingelegt hat. Im hpd erzählt er seine Geschichte.
Atheisten haben es an religiösen Feiertagen nicht immer leicht. Oft kommt bei der gemeinsamen Familienfeier das unvermeidliche Thema "Gott" auf und warum man denn nicht mehr glaube. Wie verhält man sich als Atheist? Die Füße still halten, um den Familienfrieden nicht zu stören? Oder diskutieren, was das Zeug hält? Falls Sie, liebe hpd-Leserinnen und -Leser, sich für Letzteres entscheiden, haben wir hier für Sie die besten Argumente für die anstehende Festtagsdiskussion zusammengestellt.
Auf der Internetseite von katholisch.de ist vor kurzem ein Videoformat erschienen, in dem Pastor Christian Olding von der Diskussion mit Atheisten berichtet. Dabei stellt er für sich fest, dass Atheisten oft zu platten Attitüden greifen und sich gegenüber dem Glauben nur allzu oft respektlos zeigen. Dabei diskutiere er eigentlich gerne mit Atheisten.
Einem ex-muslimischen Humanisten und Menschenrechtsaktivisten aus Ägypten wurde mehrfach die Ausreise verweigert. Diesmal sogar, als er zu seinem eigenen Hochzeitsfest aufbrechen wollte. Er befindet sich seit vier Wochen im Hungerstreik.
Seit knapp einem Jahr gibt es den Verein Atheisten Österreich. Es begann im Mai 2017 als Facebookseite um eine Plattform für Atheist*innen zu schaffen, die mit dem damaligen Angebot an atheistischen Vereinen und Gruppierungen in Österreich nicht zufrieden waren oder davon nicht erreicht wurden.
Laut einer Untersuchung des US-amerikanischen Pew Research Center hat die Zahl der Christen in den USA im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts stark abgenommen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der nicht-religiösen Menschen zu. Mehr als ein Viertel der befragten US-Einwohner ordnen sich derzeit dem Spektrum der religiös Ungebundenen zu.
Die Atheistische Religionsgesellschaft in Österreich (ARG) hat angekündigt, in Kürze einen Antrag auf Anerkennung als staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft beim österreichischen Kultusamt einzureichen.
Atheisten fühlen sich von gängigen Gebetsfloskeln wie "Thoughts and Prayers" so sehr genervt, dass sie es sich sogar etwas kosten lassen würden, wenn ihnen nach einer persönlichen Katastrophe keine Gebete offeriert werden. Dies haben jüngst US-Wissenschaftlerinnen herausgefunden.
Wenn wir das politische Spiel nicht mitspielen, verlieren wir – das ist die klare Botschaft von Armin Navabi, Gründer von "Atheist Republic", bei seinem Vortrag in Düsseldorf. Er appellierte an Atheisten, sich füreinander zu engagieren, so wie es religiöse Gemeinschaften sehr erfolgreich tun. Andernfalls werde sich an der kritischen Lage der Ungläubigen in der Welt nichts ändern. Im Zuge dessen sprach der hpd mit ihm.
Obwohl noch immer als besonders katholisches Land bekannt, ändert sich die Situation in Spanien aktuell drastisch. Mehr und mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Immer weniger derer, die noch Mitglieder sind, besuchen Messen oder lassen sich kirchlich trauen.
Obwohl ein beträchtlicher Teil der US-Amerikaner sich keiner bestimmten Religion zuordnet beziehungsweise gar keine hat, spiegelt sich das bei ihren Volksvertretern nicht wider. Aber nicht, weil es unter ihnen keine Ungläubigen gäbe, sondern weil sie sich davor scheuen, dies bekannt zu geben.
Spanien ist noch immer für seinen verbreiteten Katholizismus bekannt. Jedoch gibt die Hälfte der jungen Generation zwischen 18 und 24 Jahren an, nicht gläubig zu sein. Und junge Spanierinnen und Spanier unterscheiden sich nicht nur im Denken gravierend von älteren Bevölkerungsgruppen, sondern auch im Handeln. So werden zum Beispiel mittlerweile 80 Prozent der Ehen nur noch zivil und nicht mehr kirchlich geschlossen.
Am vergangenen Samstag wurde zum ersten Mal der "Atheisten-Tag" begangen. Weltweit feierten Menschen ihren Unglauben – so auch der "Council of Ex-Muslims of Britain" in Großbritannien.