Ein neues Buch von Horst Groschopp wird vom Alibri Verlag gerade ausgeliefert. Der Titel ist Pro Humanismus. Die Publikation eröffnet eine neue Reihe "Humanismusperspektiven" – einem früheren Titel des Autors folgend. Das neue Buch behandelt die jüngere Geschichte der "Konfessionsfreien" in Deutschland. Den Fokus bildet die Aneignung, Ausformung und "Anwendung" des Humanismus. Der Band enthält eine umfängliche Dokumentation kontroverser Standpunkte. Der hpd sprach mit dem Autor.
2016 ist gleich in doppeltem Sinne ein Jack London-Jahr: Es jährt sich sowohl sein 140. Geburtstag wie sein 100. Todestag. Der Autor gehört zu den meistgelesenen Schriftstellern der Welt. In Deutschland erschienen seine Romane meist gekürzt, wodurch der Eindruck von einem Jugend- und Spannungsautor entstand. Abenteuergeschichten aus dem Alaska der Goldrausch-Ära schrieb London tatsächlich. Aber die Reduzierung des Schriftstellers auf diese Sicht ist nicht angemessen. Denn sie unterschlägt sowohl die philosophischen Komponenten wie die politische Orientierung seines Werks.
Am 13. November las Michael Schmidt-Salomon in Nürnberg vor vollem Saal aus seinem neuen Buch "Grenzen der Toleranz". Etwa 130 Zuhörer waren bei diesem ersten Termin des Humanistischen Salons in den großen Saal des Stadtparkrestaurants "Parks" gekommen, um die Gedanken des GBS-Vorstandssprechers zu einem der brennendsten Fragenkomplexe der Zeit zu hören.
Eine Frau weigert sich. Sie tut dies mit wortloser Entschlossenheit. Sie will kein Fleisch mehr essen. Sie magert ab. Ihre pflanzenhafte Sanftheit weckt das Begehren ihres Schwagers, vielleicht auch ihre Rebellion. Er macht sie zu seinem Modell, zum Objekt seiner Kunstphantasie und treibt sie in den Wahnsinn. Der nun auf Deutsch erschienene, bereits verfilmte Roman "Die Vegetarierin" der südkoreanischen Autorin hat tragische Größe.
Die kleine Stadt Lüdinghausen im katholischen Münsterland scheint sich zu einer Hochburg kritischer Geister zu entwickeln – Menschen, die nicht gewillt sind, kirchliche und religiöse Willkür hinzunehmen. Nach einem pensionierten Lehrer, der für ketzerische Sprüche auf seiner Heckscheibe nach dem so genannten Gotteslästerungsparagraphen verurteilt wurde, probt nun auch der Stadtrat den Widerstand gegen Habgier und Allmachtsgebaren der katholischen Kirche. Wahrscheinlich wird es nur eine kurze Probe.
Frankfurts "Club Voltaire" war überfüllt, als Michael Schmidt-Salomon auf Einladung von 42 e.V. aus seinem neuesten Buch "Die Grenzen der Toleranz. Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen" las. Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung lieferte in der Tradition von Karl Popper gleichzeitig ein Bekenntnis zur toleranten Gesellschaft wie auch die Aufforderung, nicht beim bislang erreichten Stand stehenzubleiben: Die Verfassungswirklichkeit entspreche noch nicht den säkularen Prinzipien, auf denen unsere Verfassung beruhe.
Der Roman von Gerhard Streminger führt in die schottischen Highlands, in ein stilles Tal, dessen fruchtbare Landschaft die Familien jahrhundertelang ernährte. Gelegentlich entspringende Quellen flossen in kleinen Rinnsalen die Abhänge der Berge hinab, vereinten sich in tiefsten Stellen des Tals zu Bächen und diese schließlich zu einem beachtlichen Fluss. Er ist die Energie und zieht die Begierlichkeit, gekleidet in die Worte Fortschritt und Wohlstand auf sich.
Fledermäuse können in Kolonien von mehr als einer Million Exemplaren leben. Nacht für Nacht fliegen sie in dichten Schwärmen aus, im Süden der USA oder in Baja California in Mexiko. Wie einigen sie sich, wohin sie fliegen? Gerald Kerth von der Universität Greifswald erforscht vor allem die heimische Bechsteinfledermaus und beobachtet an ihr ein in seiner Komplexität nur mit den Primaten und den Delphinen vergleichbares Sozialleben.
Am 4. Oktober erscheint das neue Buch "Die Grenzen der Toleranz – Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen" von dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon. Hier gibt es einen Blick ins Buch.
Die Regionalgruppe Mainz/Rheinhessen der Giordano Bruno Stiftung lud ein zu einer spannenden und hochpolitischen Lesung im Rahmen der interkulturellen Woche in Mainz unter dem diesjährigen Motto "Gemeinsam leben lernen". Hedwig Toth-Schmitz begrüßte die türkischstämmige Journalistin und Schriftstellerin Arzu Toker als Gastrednerin, die zum thematischen Schwerpunkt "Frauen und Ehre im Islam" las. Unser Autor Bernd Kammermeier war für den hpd vor Ort.
Die aktualisierte Luther-Hetzschrift ("Von den Juden und ihren Lügen") ist seit einigen Monaten auf dem Markt. Am Sonntag, 28.8.2016, wurde das Buch und eine damit verbundene Wanderausstellung am Sitz der Giordano Bruno Stiftung von den Autoren vorgestellt. Ein Kurzbericht.
BERLIN. (hpd) Am vergangenen Freitag lud die Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft (RDF) ins beschauliche Bremen zu einem Vortrag von Bernd Kammermeier über Martin Luthers Skandalbuch: "Von den Juden und ihren Lügen" aus dem Jahr 1543. Zum ersten Mal seit 1937 liegt es wieder als vollständige Ausgabe vor, darüber hinaus erstmals in einer Übertragung ins moderne Hochdeutsch.
BONN. (hpd) Der AfD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon aus Baden-Württemberg schätzt und verteidigt die antisemitische Fälschung "Die Protokolle der Weisen von Zion". Dies macht jedenfalls ein Blick auf zwei seiner früheren Buchveröffentlichungen deutlich. Man darf gespannt sein, wie die Parteiführung auf derartige Hinweise reagiert oder nicht reagiert.
BERLIN. (hpd) Die Geschichte der Bisons, die zu Millionen über die Prärie Nordamerikas zogen und in Massen gejagt wurden, bis sie nahezu ausstarben, kennt jeder, aber die der Wandertauben? Auch sie schwärmten zu Millionen über den amerikanischen Kontinent. Es gibt sie nicht mehr. ATAK widmet ihnen sein Bilderbuch "Martha".
BERLIN. (hpd) Vor wenigen Tagen erschien im Alibri-Verlag das Buch "Von den Juden und ihren Lügen" in einer neuen Übersetzung mit Begriffserläuterungen. Der hpd sprach mit drei der vier Herausgeber des Buches über ihrer Bewegründe zum und Reaktionen auf das Buch.