USA

Der definitive Link zwischen Monopolismus und Demokratie-Erosion

Es gibt einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen dem Niveau der Kompetitivität eines Marktsegments und dem Niveau unpersönlichen Vertrauens, das die Menschen in dieser Branche haben. Diese empirische Tatsache ermöglicht, ein Gefühl zu kontextualisieren, das viele von uns seit Jahren mit sich herumtragen: Irgendwas stimmt mit unserer Demokratie nicht – und das hat was mit dem Internet zu tun.

Kirche in Manhattan

Die Zukunft des Weißen Christentums in den USA

Jedes Jahr veröffentlicht das Public Religion Research Institute (PRRI) den "amerikanischen Religionszensus", eine komprehensive Untersuchung der religionssoziologischen Trends der Nation. Die diesjährige Befragung bestätigt, was bereits vielfach postuliert wurde: in rein quantitativer Hinsicht befindet sich das Weiße Christentum in einer unaufhaltsam scheinenden Abwärtsspirale. Sein politischer Einfluss allerdings ist noch immer ungebrochen.

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"World News" ohne den Rest der Welt

Gerade einmal etwa 3 Prozent der Sendezeit der reichweitenstärksten US-amerikanischen Nachrichtensendung, der ABC World News Tonight, entfielen im Jahr 2022 auf den Globalen Süden, obwohl dort etwa 85 Prozent der Weltbevölkerung leben. Der Bürgerkrieg im Jemen, den die Vereinten Nationen als "weltweit schlimmste humanitäre Krise" bezeichneten und der Bürgerkrieg in der nordäthiopischen Region Tigray, der als "tödlichster Krieg des 21. Jahrhunderts" gilt, wurden in den Nachrichten vollständig ignoriert.

Papst Franziskus (2016)

Papst kritisiert beide US-Präsidentschaftskandidaten

Papst Franziskus übt scharfe Kritik an beiden US-Präsidentschaftskandidaten: An Trump wegen seiner Ablehnung von Migranten, an Kamala Harris weil sie sich für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch einsetzt. Katholische Wähler müssten bei der Entscheidung auf ihr Gewissen hören, so der Papst weiter. Die US-amerikanische Bischofskonferenz gibt dagegen eine klare Wahlempfehlung. Sie positioniert sich gegen Abtreibung – und stellt sich damit letztlich auf die Seite von Donald Trump.

Kamala Harris

Kamala Harris: Eine Baptistin für Abtreibung

Seit der amtierende US-Präsident Biden ankündigte, dass er bei der kommenden Wahl nicht gegen den Herausforderer Trump antreten werde, gilt Vizepräsidentin Kamala Harris als Top-Anwärterin für die Kandidatur und als Hoffnungsträgerin für ein progressives Amerika. Die endgültige Entscheidung steht noch aus. Doch es gilt als sicher, dass die US-Demokraten die 59-Jährige als Kandidatin nominieren. Schon jetzt hat Harris Geschichte geschrieben: als erste – schwarze – Frau als Vizepräsidentin. Mit der Nominierung wäre sie die erste schwarze Kandidatin für das Präsidentschaftsamt. Doch was hätten Säkulare, Atheisten und Humanisten von einer Präsidentin Kamala Harris zu erwarten?

Ohrgebet

Beten für Donald Trumps Ohr

Fernsehprediger Kenneth Copeland hat in seinem sonntäglichen Gottesdienst gemeinsam mit seiner Tochter und seinem Schwiegersohn für einen beschleunigten Heilungsprozess des republikanischen Präsidentschaftskandidaten gebetet. Dass er das Attentat überlebte, wird von einigen religiös überhöht.

"Christ in Majesty",

Wo versteckt man einen Baum? Im Wald. Und wo versteckt man eine Verschwörung?

Die Antwort lautet: Überhaupt nicht. Man behauptet einfach, es wäre keine. Die christlich nationalistischen Kräfte hinter "Projekt 2025" machen sich keine Mühe, klandestin zu operieren, sondern treten offen als Sponsoren auf. Sie sind überzeugt davon, weder extremistisch noch radikal zu sein. In ihren Augen sind es die Vereinigten Staaten selbst, die sich in den vergangenen einhundert Jahren radikalisiert haben – weil sich die Nation zu weit von ihrem vermeintlich christlich-konservativen Fundament entfernt habe.

Moses zerbricht die Gesetzestafeln

Louisiana: Klage gegen Zehn Gebote in Schulen

Eine Tafel mit den Zehn Geboten in jedem Klassenzimmer, das verlangt ein neues Gesetz im US-Bundesstaat Louisiana. Ab 2025 soll der Aushang des biblischen Moralkodex' an allen öffentlichen Bildungseinrichtungen des US-Bundesstaates Pflicht werden. Eine Gruppe von Eltern, unterstützt von Bürgerrechtlern, zieht dagegen vor Gericht. Sie sehen in dem Gesetz einen Verstoß gegen die verfassungsmäßig festgeschriebene Religionsfreiheit.