Oft wird das Bekenntnis zu einer Religion ja für eine skurrile Schrulle gehalten, vergleichbar etwa mit der ernsthaften Lektüre des Wochenhoroskops, dem Anziehen von Hertha-BSC-Glücksunterwäsche oder der festen Behauptung, einmal im Leben, ich schwöre!, ein Ufo gesehen zu haben. Sie alle, wie auch der Glaube an irgendeine der unzähligen Gottheiten im Museum der menschlichen Einbildung, bieten den Vorteil, den tristen Alltag für den Moment zu erweitern um eine unsichtbare Dimension, in der man meistens durch Befolgung sehr schlichter Regeln reiche Belohnung erhält, wie im Märchen.
Seit es Israel gibt, kann es sich auf die Vereinigten Staaten verlassen. Das Land, dessen Soldaten den Nationalsozialismus besiegten und dem Holocaust ein Ende setzten, ist jederzeit zur Stelle, wenn es um das Existenzrecht Israels geht. Doch die Begründung dahinter kann in Teilen nur als gruselig bezeichnet werden.
Am 25. Mai ist es soweit. Dann stimmt Irland in einem Referendum ab, ob die strengen Abtreibungsgesetze des Landes gelockert werden sollen. Die Chancen dafür stehen gut. Auch, weil mehrere tausend Frauen seit Jahren "Abtreibungs-Tourismus" betreiben müssen.
Am heutigen Donnerstag (17. Mai 2018) feiert der gemeinnützig tätige Verein "DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben" den zwanzigsten Jahrestag seiner Gründung. In den zwanzig Jahren seines Bestehens verzeichnete der Verein bedeutende Erfolge im Hinblick auf die Wahlfreiheit und Selbstbestimmung im Leben und am Lebensende.
In Fairfield, einer Kleinstaat im US-Bundesstaat Kalifornien, soll ein Vater seine 10 Kinder systematisch gefoltert haben. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurde der Fall bekannt, als eines der Kinder als vermisst gemeldet worden war.
US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.
Der atheistische Blogger und Aktivist Sherif Gaber wurde am Mittwoch in Ägypten festgenommen. Wegen seiner Religionskritik droht ihm nun eine langjährige Haftstrafe. Mit einem offenen Brief wenden sich daher mehrere Personen an den Bundespräsidenten, die Bundeskanzlerin und den Außenminister, in der Hoffnung, dass Deutschland sich für Gabers Freilassung einsetzt.
Die Parole "No pasarán" verwendete zum ersten Mal Dolores Ibárruri Gómez während des Bürgerkrieges in Spanien. Seit damals ist sie zum Schlachtruf der Antifaschisten geworden. So auch am 1. Mai 2018 in Warschau.
Über 30 Jahre hat "Pater Alfons" August Mandorfer mindestens 24 Schüler im Internat des Stift Kremsmünster sexuell gefoltert und sadistisch verprügelt und wurde dafür zu einer 12jährigen Freiheitsstrafe verurteilt, die er derzeit verbüßt. Doch das Stift Kremsmünster weist jede Schuld von sich.
Ab circa der sechsten Schwangerschaftswoche ist der Herzschlag des Kindes zu hören. Ein ein Schwangerschaftsabbruch soll ab diesem Zeitpunkt im US-Bundesstaat Iowa unmöglich werden. Damit hätte Iowa das landesweit strengste Abtreibungsgesetz.
Religionsgemeinschaften haben den Drang, in der Öffentlichkeit Präsenz zu markieren. Schließlich gehört die Mission zu ihrem Kerngeschäft. Wer glaubt, im Besitz der einzig relevanten oder wahren Heilslehre zu sein, will die Menschheit damit beglücken.
In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Journalistinnen und Journalisten sind dort zunehmend medienfeindlicher Hetze durch Regierungen oder führende Politiker ausgesetzt. Das schafft ein feindseliges, vergiftetes Klima, das oft den Boden für Gewalt gegen Medienschaffende oder für staatliche Repression bereitet.
Die Vereinigten Staaten und Japan sind die einzigen G-8-Staaten, in der 2017 Hinrichtungen stattfanden. In den Vereinigten Staaten wurden 23 Menschen hingerichtet und 41 neue Todesurteile verhängt. Damit sitzen 2724 Menschen in amerikanischen Todestrakten. In Japan wurden vier Menschen hingerichtet und drei zum Tode verurteilt.
Viele US-amerikanische Republikaner sehen Homosexualität ja meistens eher kritisch. Ein Politiker nannte seinen offen homosexuellen Kollegen nun einen "lügenden Homosexuellen" in einem Facebook-Post. Nicht das erste Mal, dass der Ultrakonservative durch Homophobie auffällt.
Aus heiterem Himmel hat die Regierung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei auf den 24. Juni vorgezogen. Auf den ersten Blick erscheint die Ankündigung wie eine Panik-Reaktion. Hatte doch Erdoğan noch vor wenigen Tagen versprochen, dass die Wahlen 2019 stattfinden werden.