Eine libanesische Touristin wurde bei der Ausreise aus Ägypten verhaftet und zu acht Jahren Haft verurteilt. Ihr Vergehen: Sie hatte sich in einem Facebook-Video unter anderem über sexuelle Belästigung in Ägypten und schlechten Restaurantservice während des Ramadan beschwert.
Einwanderungswillige kommen in Käfige, Kinder werden von ihren Eltern getrennt: Die US-Administration unter Donald Trump tritt die Menschenrechte mit Füßen. Und beruft sich dabei auf Gott und die Bibel. Ein Widerspruch? Aber nicht doch!
Eine Frau, die bei dem von Mutter Teresa aufgebauten Orden "Missionarinnen der Nächstenliebe" in Indien tätig ist, wurde verhaftet, weil sie ein 14 Tage altes Baby verkauft haben soll. Dies berichtet die BBC mit Berufung auf die indische Polizei.
Wer seine Kinder im australischen Bundesstaat Queensland nicht impfen lässt, muss dafür nun teuer bezahlen. Denn den Familien gehen mehrere Hundert Dollar an Steuervorteilen verloren.
Der ägyptische Blogger und Aktivist Sherif Gaber wird seit mehreren Jahren wegen seiner religionskritischen Haltung von Islamisten bedroht. In einem Video erklärt er, warum er sich nicht einschüchtern lässt und warum er weiterhin für die Meinungsfreiheit kämpft.
Der Autor James Comey spannt einen weiten Bogen über das sein Leben bestimmende Bemühen, als Jurist mit hohen ethischen und moralischen Ansprüchen Recht zu erwirken, Gerechtigkeit zu fördern und damit seinem Land in hohen und höchsten Staatsämtern bestmöglich zu dienen. Entlang seiner bemerkenswerten Biografie berichtet er von ungewöhnlichen Erlebnissen in seiner Berufslaufbahn und beleuchtet die dabei gewonnenen Erfahrungen.
Der Verein Dignitas – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben hat sich vertieft mit den Richtlinien zum "Umgang mit Sterben und Tod" der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) auseinandergesetzt. Dignitas stellt fest, dass in der aktuellen Diskussion in den Medien Meinungsverschiedenheiten aufgezeigt werden, die teilweise in Irrtümern und Unwissen wurzeln. Ein zusammenfassender Überblick ist angezeigt.
Seit über 80 Jahren stellt Artikel 40 der irischen Verfassung Blasphemie an christlichen Glaubensinhalten unter Strafe. Damit könnte im Oktober 2018 endlich Schluss sein. Ein Referendum ruft zur Abstimmung über den antiquierten Artikel auf. Wer glaubt, dass solche Gesetze aus der Mottenkiste harmlos seien, irrt. Islamische Staaten wie Pakistan versuchen, dieses brandgefährliche Gesetz als weltweites Vorbild zu etablieren, um Nicht- und Andersgläubige verfolgen oder gar töten zu können.
Nach Erdogans Wahlsieg ist zu befürchten, dass der Staatschef seine Pläne zur religiösen Umerziehung der Türkei mit Nachdruck vorantreiben wird. Doch in der Türkei regt sich auch Widerstand gegen diese Pläne.
In einigen Ländern der Welt erfahren Humanisten Bedrohungen an Leib und Leben. Am heutigen Welthumanistentag hat die Internationale Humanistische und Ethische Union (IHEU) deshalb das Crowfunding-Projekt "Schutz für Humanisten in Gefahr" ins Leben gerufen.
Luxemburg ist das zweite Land nach der Schweiz, welches Tieren eine Würde zugesteht. Ein entsprechendes Tierschutzgesetz wurde dort Anfang Juni beschlossen, nachdem es zwei Petitionen mit tausenden Unterschriften gab.
Während Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Bayern mit seinem Kreuz-Erlass für Unruhe sorgt, tobt in den USA eine ähnliche Debatte. Erst vor wenigen Tagen stimmte das Repräsentantenhaus von North Carolina dafür, dass in Schulen künftig der Schriftzug "In God We Trust" angebracht werden muss. Laut der Befürworter nicht aus religiösen, sondern aus kulturellen Gründen.
Der britische Guardsman Charanpreet Singh Lall hat bei der Geburtstagsparade von Queen Elizabeth II. am Wochenende ein Stück Geschichte geschrieben. Denn er war die erste Person, die während der Zeremonie einen Turban trug.
Es ist wieder passiert: Erneut ist ein bekannter Atheist in Bangladesch getötet worden. Man vermutet einen islamistischen Hintergrund, bedroht wurde der engagierte Mann schon länger. Doch auch von staatlicher Seite müssen Freidenker in dem muslimischen Land mit Repressalien rechnen.
Die "Keine-Toleranz"-Politik der Trump-Regierung hat wohl an der mexikanischen Grenze für das erste Todesopfer gesorgt. Die Washington Post berichtet über den Suizid eines Vaters aus Honduras, der von seiner Frau und seinem Kind getrennt wurde.