Auf Farsi (persisch) bedeutet "Pakistan" so viel wie das "Land der Reinen". Doch die vielen Missbrauchsskandale zeigen, dass das massive Problem von Geistlichen, die sich an Minderjährigen vergehen, ohne Ausnahmen ein globales zu sein scheint. Insbesondere Religionsschulen, die sich der staatlichen Aufsicht entziehen, entpuppen sich als sehr fragwürdige Institutionen.
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Die Deutsche Bischofskonferenz und der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs haben sich auf eine "Gemeinsame Erklärung" zur Aufarbeitung des kirchlichen sexuellen Missbrauchs geeinigt. Dafür sollen in jeder Diözese Kommissionen eingerichtet werden, der vor allem externe Experten und Betroffene angehören und die regelmäßig öffentlich Bericht erstatten sollen.
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Holm Putzke ist Professor für Strafrecht an der Universität Passau, darüber hinaus ist er Mitglied in den Beiräten der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) und des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw). Er ist einer der sechs ifw-Juraprofessoren, die im Herbst 2018 Strafanzeigen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger gegen alle 27 Diözesen gestellt hatten.
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In einer gemeinsamen Aktion aller für die Bistümer zuständigen Staatsanwaltschaften wurden am Montagmorgen Akten in sämtlichen Diözesen Deutschlands sichergestellt. Eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe soll nun Hinweise auf bisher unbekannte Täter und die Verantwortlichen für die Vertuschungen zutage fördern.
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Kriminologe Professor Christian Pfeiffer hat von der Bundesregierung die Rückholung der Missbrauchsakten aus dem Vatikan, von der Bischofskonferenz Schadensersatz auch für lebenslange Verdienstausfälle der Missbrauchsopfer sowie die Zulassung von unabhängiger Forschung unter Beteiligung von 5.000 aktiven Priestern gefordert. Dies sagte Pfeiffer am 8. März auf einer Veranstaltung des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).
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Ein prominenter Gast hat auf dem Stiftungssitz der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) in Oberwesel sein aktuelles Buch "Gegen die Gewalt – Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind" vorgestellt: Prof. Christian Pfeiffer. Das Thema Missbrauch von Kindern in Glaubensgemeinschaften bildete den Schwerpunkt seines Vortrags am vergangenen Wochenende.
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Vergangene Woche fand die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Mainz statt. Parallel war die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) mit einer Kunstinstallation zum Thema des kirchlichen Missbrauchsskandals vor Ort, ebenso wie die Betroffenenvereinigung "Eckiger Tisch". Die Bischofskonferenz stellte ein neues Modell für Entschädigungszahlungen vor, das jedoch weit hinter den Erwartungen zurückblieb.
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Auf der Frühjahrvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz wurden Zahlungen an Missbrauchsopfer zwischen 5.000 und 50.000 Euro angekündigt. Die Leistung dieser Zahlungen sei vor allem für ostdeutsche Bistümer sehr schwierig, erklärte der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing. Eine Aussage, die einer genaueren Prüfung nicht standhält.
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Während die katholischen Bischöfe auf ihrer Frühjahrsvollversammlung erneut über das Thema Missbrauch und Opferentschädigung diskutieren, sind die im Verein "ECKIGER TISCH e. V." organisierten Missbrauchsopfer empört über die Hinhaltetaktik der katholischen Kirche.
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Derzeit treffen sich die katholischen Bischöfe Deutschlands in Mainz auf ihrer Frühjahrsvollversammlung. Dort wird unter anderem um das weitere Vorgehen bei der Entschädigung von Missbrauchsopfern diskutiert.
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Seit gestern tagt in Mainz die Deutsche Bischofskonferenz. Auch der Missbrauch in der katholischen Kirche soll dort erneut Thema sein, dessen Aufarbeitung und die Entschädigung der Opfer die Kirche entgegen der Beteuerungen ihres Missbrauchsbeauftragten "auf die lange Bank schiebt". Aktionskünstler David Farago von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) hat aus diesem Bild eine Kunstinstallation gemacht, die noch bis Donnerstag in der Stadt zu sehen ist.
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Die Freidenker-Vereinigung der Schweiz erstattet Anzeige gegen den Bischof der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg, Charles Morerod, wegen Begünstigung gemäß Artikel 305 des Schweizerischen Strafgesetzbuches.
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Priester Richard Bucci von der römisch-katholischen Sacred Heart Church in West Warwick, Rhode Island, hatte beschlossen, alle, die für eine Erhaltung der bisherigen Abtreibungsrechte gestimmt hatten, mit Ausschluss von der Kommunion, Taufen, Hochzeiten und anderen kirchlichen Veranstaltungen zu strafen. Daraufhin auf die Missbrauchsverbrechen katholischer Kleriker angesprochen, erklärte er, dass Abtreibung töte, Pädophilie aber nicht.
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Jahrelang habe Kardinal Philippe Barbarin, Erzbischof von Lyon, von Missbrauchsvorwürfen gegen einen Priester seiner Diözese gewusst – und nichts unternommen. Ein Gericht verurteilte Barbarin im März 2019 wegen Vertuschung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung. Doch nun wurde er in zweiter Instanz freigesprochen.
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Zehn Jahre nach dem Missbrauchsskandal von 2010 ist klar, dass die deutschen Bischöfe nur auf öffentlichen Druck reagieren. Aber wo soll dieser Druck herkommen, wenn die deutschen Kirchenredaktionen von Theologen dominiert werden, sich immer wieder als inkompetent und unkritisch erweisen und von der Kirche an der Nase herumgeführt werden?
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