Der "Deutschlandfunk Kultur" ist nicht der einzige öffentlich-rechtliche Sender, der für die Waldorfschule wirbt, beeindruckend auch der SWR mit dem Beitrag: "100 Jahre Waldorfschule: Steiners Erben im Aufbruch", in dem der "Waldorf-Werber" Jost Schieren einen großen Auftritt hat.
Wegen des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags fällt in Dortmund die Schule aus, weil die Schulgebäude den Kirchentagsbesuchern als Übernachtungsmöglichkeit dienen. Das sei "jahrzehntelange Praxis" und gehöre zu den Unterstützungsleistungen der Landesregierung, heißt es dazu aus dem Schulministerium. Währenddessen kritisiert der NRW-Ministerpräsident "Fridays for Future".
In Mainz wurde dem Betreiber einer Kita die Betriebserlaubnis entzogen. Dabei handelte es sich um die erste und einzige muslimische Kita in Rheinland-Pfalz. Der Vorwurf: Vermittlung von salafistischen Ideen.
Christliche Eltern in Hessen hatten gegen die in Deutschland bestehende Schulpflicht verstoßen, indem sie ihre vier Kinder zu Hause unterrichteten. Als Konsequenz hatten die zuständigen Behörden die Kinder und Jugendlichen kurzfristig im Heim untergebracht. Die darauf folgende Klage der Eltern vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verletzung ihres Menschenrechts auf Familienleben scheiterte nun.
Seit Montag, dem 21. Januar 2019, ist das baden-württembergische Leimen um eine Attraktion reicher. In seinem Ortsteil Gauangelloch wurde ein Evolutionsweg eröffnet. Auf 20 Stationen präsentiert er Highlights der Evolution seit Entstehung der Erde bis zum modernen Menschen.
Der Religionsunterricht an staatlichen Regelschulen kann seine Existenz argumentativ nicht rechtfertigen, was das Fach aber keineswegs davon abhält, sein Ende mit allen Mitteln in die Länge zu ziehen. Erst kürzlich zog Luxemburg "Reli" den Stecker. Weshalb dieser Schritt auch in Deutschland lange überfällig ist, findet zahllose zwingende Gründe.
Der Deutschandfunk Kultur lädt den Journalisten Alan Posener zum Gespräch ein, um den 100. Geburtstag der Waldorfschule zu feiern. Was dieser dabei sagte, entsetzte hpd-Autor Andreas Lichte.
Wenn sich die Katholische Nachrichten-Agentur (kna) eines Themas annimmt, kann – sofern es sich um Erfolgsberichte der weltanschaulichen "Konkurrenz" handelt – Erstaunliches dabei herauskommen.
Die Statistik zum freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterricht in Berlin belegt, dass einzig beim freiwilligen Weltanschauungsunterricht des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg KdöR (HVD BB) die Teilnehmerzahlen steigen. Allein in den letzten fünf Jahren sind fast 10.000 Schüler und Schülerinnen dazugekommen. Religionsunterricht wird hingegen immer weniger nachgefragt.
An der Richard-Grundschule in Berlin-Neukölln haben mehr als 200 Kinder über Wochen eine Ausstellung vorbereitet, die sie gestern präsentierten. Die Kinder haben sich im Unterricht mit verschiedenen Fragen auseinandergesetzt, die die Erde und unser menschliches Leben auf der Erde betreffen. Bewusst wurde dabei der Heimatbegriff, frei von nationalen Interessen, genutzt.
Am Dienstag letzter Woche hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entscheiden, dass einer Lehrerin fast 6.000 Euro (eineinhalb Monatsgehälter) Entschädigung zustehen. Die Frau hatte geklagt, weil sie wegen ihres Kopftuches nicht als Lehrerin arbeiten durfte. Zum Ergebnis dieses Rechtsstreites hat die Initiative Pro-Neutralitätsgesetz eine Stellungnahme veröffentlicht.
Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen. Das, was Kinder – eine äußerst vulnerable Menschengruppe – im jungen Alter in der Schule lernen, prägt sie ein Leben lang. Darüber müssen wir heute nicht mehr diskutieren. Schaue ich aber genauer hin, was heutzutage teilweise unseren Kindern in der Schule vermittelt wird, bin ich regelrecht bestürzt.
Viele Eltern stellen meist erst mit dem Blick auf den ersten Stundenplan ihrer Kinder die Frage: "Muss mein Kind eigentlich zum Religionsunterricht?" Der Humanistische Verband in Nordrhein-Westfalen informiert Eltern jetzt über Alternativen zum Religionsunterricht an Grundschulen.
Ein neuer, katholischer Aufklärungsworkshop für Grundschüler überrascht mit seiner Körperfreundlichkeit. Das sollte Lehrer und Eltern aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es verhüllt auch um die Tabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen geht.
Was wissen wir heute über emotionale und kognitive Prozesse von Kindern, Heranwachsenden und Erwachsenen? Setzen wir das in KITA, Schule und weiterführenden Ausbildungs-Institutionen um? Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon machte den Auftakt einer spannenden Vortragsreihe der Giordano-Bruno-Stiftung Hamburg zum Thema "Erziehung und lernen" und gleichzeitig einer Kampagne der Giordano-Bruno-Stiftung für die Rechte von Kindern.