Lieber Herr Spahn! Es ist so weit: Nach einigem Nachdenken und vielen guten Gesprächen mit Angehörigen und Experten bin ich jetzt so weit: Ich möchte mich meiner Verantwortung als öffentliches Vorbild in dieser schweren Zeit stellen. Bislang waren es Systemträger wie Bischöfe, Kardinäle und der allseits beliebte Gesundheitsexperte Karl-Heinz Rummenigge, die als echte Männer vorangingen und erklärten: Sie ließen sich impfen! Als Beitrag zu unserer Gesellschaft. Wegen der Vorbildfunktion.
Die "Querdenker"-Demonstrationen im November 2020 haben dazu beigetragen, dass sich das Corona-Virus in Deutschland stark verbreitet hat. Das belegt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim und der Humboldt-Universität Berlin.
Dieser vollkommen absurden Ansicht scheinen nicht wenige Gläubige tatsächlich zu sein. Jedenfalls ist das ein Eindruck, dessen man sich angesichts mehrerer Polizei-Razzien in maskenfreien Gottesdiensten und kreativer Auslegungen von Coronaregeln bei religiösen Versammlungen kaum erwehren kann.
Je länger die Corona-Pandemie andauert, desto besser kann man Aussagen über die Langzeitauswirkungen einer Covid-Erkrankung treffen. Neue Studien zeigen jetzt: Auch ein halbes Jahr nach der Infektion klagen die meisten Patienten noch über Beschwerden – sogar in Folge eines leichten Verlaufs.
Durch die Corona-Pandemie sind die meisten Menschen weder religiöser noch nicht-religiöser geworden. Verstärkt hat sich jedoch der Glaube derer, die bereits vor der Pandemie sehr religiös waren. So das Ergebnis mehrer Umfragen in Deutschland und weltweit.
Die Corona-Pandemie hat Folgen für das Gesundheitssystem, die mit dem Virus nicht direkt zu tun haben. Wie können wir gegensteuern? Das fragt sich die Ärztin Natalie Grams in ihrer Kolumne.
Seit Beginn der Pandemie arbeiten Wissenschaftler weltweit mit Hochdruck daran, Sars-CoV-2 genau zu charakterisieren. Wenn man im Detail versteht, wie das Virus aufgebaut ist und sich vermehrt, können Angriffspunkte für wirksame antivirale Medikamente und Impfstoffe gefunden werden.
Covid-19 hat eine neue Welt geschaffen – in mehr Aspekten, als auf den ersten Blick sichtbar. Noch stehen die gesundheitlichen Risiken und die Auswirkungen auf die Wirtschaft im Vordergrund. Doch die Pandemie zwingt uns zu einem neuen Blick auf das Gesamtsystem, allem voran auf die Zivilisation, wie wir sie kennen.
Kinder, ab ins Bett! Wenn der Spruch kommt, ist ja gern mal was los. Da wird gezappelt und gemault und geblökt, und wenn die Kinder vorher ein, zwei Stunden Zeit hatten, sich spielend in andere Welten wegzuspacen, kann es auch sein, dass die da gar nicht drauf eingehen. Weil sie nämlich ein Wundermittel gefunden haben.
Die Experten sind sich einig: Ein Ende der Corona-Pandemie ist erst dann in Sicht, wenn sich genug Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Leider zeichnet sich jedoch ab, dass die Impfbereitschaft zu gering ist. Um das Sterben zu beenden, führt kein Weg an einer Impfpflicht vorbei.
Im November berichtete der hpd über die Crowdfunding-Kampagne zur Entwicklung eines Online-Spiels für einen konstruktiveren Umgang mit Verschwörungsanhängern. Nun wurde "Talk To Me" veröffentlicht.
Endlich ist ein Impfstoff gegen Covid-19 da. Doch ausgerechnet einige Menschen, die in Medizin und Pflege arbeiten, wollen ihn nicht haben. Wie kann das nur sein? fragt sich die Ärztin Natalie Grams in ihrer Kolumne.
Als wäre Religion nicht schon Verschwörungsmythos genug, verbreiten Angehörige der christlichen Orthodoxie im Südosten Europas, in Griechenland und Zypern, neben ihrem Glauben auch krude Hypothesen zur Impfung gegen das Coronavirus. Andere orthodoxe Kirchenvertreter halten an infektionsfördernden Riten fest und rebellieren gegen Schutzmaßnahmen der Regierung.
Wie hast du es mit der Corona-Impfung? Diese existentielle Frage treibt uns um. Seit die Impfaktion angelaufen ist, hat die Kontroverse um das Virus und die Pandemie eine neue Qualität angenommen. Seither zieht die Impffrage Gräben quer durch Familien, Freunde und Gesellschaft.
Viele Menschen nutzen bei kleineren Leiden Pflanzenbestandteile zur Linderung und wenden sich erst bei größeren Beschwerden oder schwereren Krankheiten an die ärztliche Praxis oder das Krankenhaus. Der bolivianische Vizepräsident empfiehlt nun im Gegenteil traditionelle pflanzliche Medizin zur Vorbeugung und Heilung von Covid-19 und die Vermeidung von Krankenhausbesuchen.